01.01.2017 – Wasserwerk Vechta erhöht Grundgebühren

Der Rat der Stadt Vechta hat in seiner Sitzung am 19.12.2016 mit der Neufassung der Wasserversorgungs- und Abgabensatzung eine Anhebung der Grundgebühren zum 01.01.2017 beschlossen. Die im Anhang beigef. Satzung gibt Aufschluss über die aktuellen Tarife (S. 24).

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Wasserversorgungssatzung/Wasserabgabensatzung
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27.10.2016 – Wasserwerk Vechta bittet um die Mitteilung der Zählerstände

In den nächsten Tagen erhalten, wie bereits in den vergangenen Jahren, alle Kunden des Wasserwerkes Vechta eine Ablesekarte zur Mitteilung des Zählerstandes. „Seit vielen Jahren setzen wir erfolgreich auf die Mithilfe der Kunden, wenn es um die Erfassung der Zählerstände geht. Jeder, der sich aktiv an dem Verfahren beteiligt, trägt dazu bei, den Aufwand und damit die Kosten zu reduzieren“ sagt Werkleiter Josef Kleier.


27.09.2016 – Wasserwerk Vechta spendet für Wasserbrunnen des Gymnasium Antonianums

Frisches Trinkwasser sollte jederzeit für jeden verfügbar sein. Aus diesem Grunde hat sich das Wasserwerk Vechta an den Anschaffungskosten eines Trinkwasserbrunnens für das Gymnasium Antonianum in Vechta in Form einer Spende beteiligt.

 

15.09.2016 – Wie kommt das Trinkwasser zum Verbraucher?

Der VKU gibt einen interessanten Einblick darüber, wie der Weg vom Trinkwasser hin zum Verbraucher aussieht.


27.05.2016 – Information nach § 20 Abs.3 VOB/A bzw. 19 Abs. 2 VOL/A über die Erteilung eines Auftrages

Information nach § 20 Abs.3 VOB/A bzw. 19 Abs. 2 VOL/A über die Erteilung eines Auftrages 

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13.05.2016 – Wasserwerk Vechta erhält Zertifikate

Benchmarking-Projekt "Kennzahlenvergleich Wasserversorgung Niedersachsen"

Das Wasserwerk Vechta hat sich an einem freiwilligen Benchmarking-Projekt beteiligt, dass das nachhaltige Handeln von Wasserversorgungsunternehmen in Niedersachsen miteinander verglichen hat. Das Teilnahme- sowie das Nachhaltigkeitszertifikat können Sie sich hier downloaden.“

Teilnahme Zertifikat Zertifikat

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18.12.2015 – Trinkwasserschutz vor Fracking

»VkU adressiert erfolgreich Position des Wasserwerkes Vechta

Das Thema Fracking hat das Wasserwerk Vechta und die gesamte kommunale Wasserwirtschaft intensivst beschäftigt. Seit Jahren ringt der Gesetzgeber um die Verabschiedung eines Fracking-Gesetzes. Vechtas Erster Stadtrat und Werkleiter des Wasserwerkes Vechta Josef Kleier kommt stellvertretend für die Wasserwirtschaft im aktuellen Geschäftsbericht des Verbandes kommunaler Unternehmer VkU zu Wort. Seine klare Position: „Trinkwasserschutz vor Fracking“. Lesen Sie mehr im Artikel.

VkU adressiert erfolgreich  Position des Wasserwerkes Vechta

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01.11.2015 – Trinkwasser aus der Leitung - Qualitativ hochwertig und günstig

Der beste Durstlöscher ist Trinkwasser direkt aus der Leitung. Dass die Verbraucher jederzeit qualitativ hochwertiges Trinkwasser zu günstigen Preisen erhalten, dafür sorgen die kommunalen Wasserversorger Tag für Tag.

Der Sommer 2015 in Deutschland war heiß, mehrfach wurden Temperaturen von über 35 Grad Celsius erreicht. Aber der menschliche Körper, der etwa zu 60 Prozent aus Wasser besteht, hat nicht nur bei diesen Bedingungen einen hohen Flüssigkeitsbedarf:

Je nach körperlicher Betätigung beträgt er durchschnittlich etwas drei Liter pro Tag. Dabei gilt: Wer erst trinkt, wenn er durstig ist, leidet bereits unter Flüssigkeitsmangel.

Abhilfe schafft am einfachsten Trinkwasser direkt aus der Leitung, wie die neue Grafik des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) verdeutlicht.

Kommunale Wasserversorger liefern hochwertiges und günstiges Trinkwasser

In Deutschland können Bürger Leitungswasser bedenkenlos trinken. Es ist hervorragend für die Ernährung geeignet - ob pur, als Basis von Tee, Kaffee, Fruchtschorle oder für die Zubereitung von Speisen. Dabei ist das Trinkwasser auch noch unschlagbar preiswert: So kosten drei Liter frisches Trinkwasser in Deutschland weniger als 1 Cent.

Trinkt man Wasser aus der Leitung, schont man zudem sich und die Umwelt:

Das lästige Schleppen von Kisten entfällt genauso wie der zusätzliche Transport auf der Straße, der Abgase, Lärm und CO² verursacht. Kurzum: die Ökobilanz ist am besten, wenn das Wasser aus dem Hahn kommt. (Text und Bild: VKU Nachrichtendienst 09|2015)

3 Liter Trinkwasser kosten im Versorgungsgebiet des Wasserwerk Vechta übrigens nur 0,23 Cent!


27.10.2015 – Wasserwerk Vechta bittet um die Mitteilung der Zählerstände

In den nächsten Tagen erhalten, wie bereits in den vergangenen Jahren, alle Kunden des Wasserwerkes Vechta eine Ablesekarte zur Mitteilung des Zählerstandes. „Seit vielen Jahren setzen wir erfolgreich auf die Mithilfe der Kunden, wenn es um die Erfassung der Zählerstände geht. Jeder, der sich aktiv an dem Verfahren beteiligt, trägt dazu bei, den Aufwand und damit die Kosten zu reduzieren“ sagt Werkleiter Josef Kleier.

In diesem Jahr versteigert das Wasserwerk unter allen Kunden, die bis zum 15. November 2015 den abgelesenen Wert mitteilen, fünf Trinkwassersprudler. Die Mitteilung kann dabei nicht nur durch die kostenfreie Rücksendung der Postkarte, sondern auch telefonisch (04441/92 85-0), per Email an wasserwerk@vechta.de oder online auf der Homepage www.wasserwerk-vechta.de erfolgen.


01.10.2015 – VKU-Landesgruppe Niedersachsen/Bremen tagt im Vechtaer Rathaus

Auf Einladung des Wasserwerkes Vechta trafen sich Vertreter von Stadtwerken aus ganz Niedersachsen und Bremen im Vechtaer Rathaus. Dabei wurden wichtige Themen der Wasserwirtschaft, wie z. B. das aktuelle Gesetzgebungsverfahren zum Fracking, erörtert. Dabei unterstützt der Verband kommunaler Unternehmen e. V. die Wasserwirtschaft nachhaltig. Ein weiteres Thema war die Verwendung der erhöhten Einnahmen des Landes Niedersachsen aus dem Wasserpfennig.


03.07.2014 – Landwirte und Wasserwerk unterzeichnen Schutzkonzept

Die Interessen eines Wasserversorgers und die der Landwirtschaft unter einen Hut zu bekommen ist keine einfache Aufgabe. Dass eine lösbare Aufgabe ist beweist seit 1993 die Kooperation des Wasserschutzgebietes Vechta-Holzhausen.

Landwirte und Wasserwerk Vechta eint hier das gemeinsame Interesse am Trinkwasserschutz. Gemeinsam wird nach Lösungen gesucht, das Grundwasser nachhaltig zu schützen, ohne die Interessen der Landwirte aus dem Auge zu verlieren.

Dabei geht es um eine Menge Geld. Etwa 156.000,- €, zur Verfügung gestellt vom Land Niedersachsen, werden jedes Jahr aufgewandt, um die Wasserschutzzusatzberatung und freiwillige Vereinbarungen mit den Landwirten zu finanzieren.

Wie diese Mittel eingesetzt werden und welche Ziele verfolgt werden sollen, ist in einem Schutzkonzept festgelegt, welches alle 5 Jahre neu diskutiert und von der Kooperation beschlossen wird.

Beim Wasserwerk Vechta trafen sich nun alle an der Kooperation Beteiligten, um über das neue Schutzkonzept für den Zeitraum 2015 bis 2019 zu beraten. Am Ende der Sitzung stand die Unterzeichnung des Konzeptes durch den Sprecher der Landwirte Josef Meerpohl und den Werkleiter des Wasserwerkes Josef Kleier.


27.02.2014 – Meisterlicher Erfahrungsaustausch beim Wasserwerk

"Voneinander lernen, um gemeinsam besser zu werden", diese Motto stand im Mittelpunkt des zweiten TALIS-Nachbarschaftstreffens, das am 27.02.2014 in den Räumen des Wasserwerkes durchgeführt wurde.

Mehrere Vertreter von Wasserversorgern aus dem nordwestdeutschen Raum, die meisten aus dem Meister- und Technikerbereich, trafen sich, um gemeinsam Erfahrungen und Kenntnisse aus der alltäglichen Praxis auszutauschen.

Themen waren unter anderem "Fracking in Wasserschutzgebieten" und "Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz".


29.10.2014 – Mitteilung der Wasserzählerstände

Das Wasserwerk Vechta hat an alle Kunden im Stadtgebiet Vechta Ablesekarten verschickt, mit denen die Wasserzählerstände mitgeteilt werden können. Neben der Möglichkeit der Rücksendung der ausgefüllten Karten können die Zählerstände auch alternativ auf dieser Seite unter „Online-Dienste / Aktuellen Zählerstand melden“ oder per E-Mail an wasserwerk@vechta.de mitgeteilt werden. Um die Übermittlung der Zählerstände wird bis zum 15.11.2014 gebeten.


09.01.2014 – Ludger Tegenkamp feiert sein 40-jähriges Dienstjubiläum

Als Ludger Tegenkamp im Januar 1973 seinen Dienst als Rohrnetzhandwerker beim Wasserwerk antrat, hatten die Planungen für ein neues Wasserwerk in Holzhausen gerade erste begonnen. Das alte Werk, das 1954 am Lattweg gebaut wurde, hatte seine Kapazitätsgrenze erreicht und konnte dem steigenden Bedarf der sich gut entwickelnden Stadt Vechta nicht mehr gerecht werden.

Heute ist das "neue" Wasserwerk in Holzhausen etwa 30 Jahre alt, das Versorgungsnetz mit ca. 200 km fast doppelt so lang und einige Tausend Hausanschlüsse sind hinzugekommen. Mit seiner tatkräftigen und zuverlässigen Arbeit hat Ludger Tegenkamp hat einen großen Anteil an dieser Entwicklung.

Während einer kleinen Feierstunde im Wasserwerk gratulierten Bürgermeister Helmut Gels und Werkleiter Josef Kleier im Namen aller Mitarbeiter Ludger Tegenkamp zu seinem 40-jährigem Dienstjubiläum und bedankten sich bei ihm für sein Engagement für das Wasserwerk und die Stadt Vechta.


06.08.2013 - Wasserversorgung auf dem Stoppelmarkt sichergestellt

Lange bevor die ersten Schausteller und Marktbeschicker ihre Wagen auf dem Stoppelmarktgelände in Position bringen, stellen die Mitarbeiter des städtischen Wasserwerks die Wasserversorgung sicher.

Unter dem Markgelände verlaufen neben den Abwasser und Stromkabeln auch etwa 3.500 m Wasserleitungen. Damit das Wasser die über 500 verschiedenen Wagen, Zelte und Buden erreicht, müssen zuvor etwa 70 Standrohre aufgestellt und vom Gesundheitsamt des Landkreises abgenommen werden. Von diesen Hauptabnahmestellen führen dann etliche Trinkwasserschläuche zu den einzelnen Abnehmern.


15.11.2013 - Mitteilung der Wasserzählerstände

Das Wasserwerk Vechta hat an alle Kunden im Stadtgebiet Vechta Ablesekarten verschickt, mit denen die Wasserzählerstände mitgeteilt werden können. Neben der Möglichkeit der Rücksendung der ausgefüllten Karten können die Zählerstände auch alternativ auf dieser Seite unter „Online-Dienste / Aktuellen Zählerstand melden“ oder per E-Mail an wasserwerk@vechta.de mitgeteilt werden. Um die Übermittlung der Zählerstände wird bis zum 02.12.2013 gebeten.


23.10.2013 - Blei im Trinkwasser; neuer Grenzwert ab 01.Dezember 2013

Ab dem 01. Dezember 2013 gilt ein verschärfter Grenzwert für Blei im Trinkwasser von 0,010 Milligramm pro Liter.

Eine wesentliche Ursache für Blei im Trinkwasser sind alte Bleileitungen im Haushalt. Hiervon können vor allem Wohngebäude, die bis Mitte der 1970er Jahre errichtet worden sind und nicht saniert wurden, betroffen sein.

Blei kann sich insbesondere bei Kindern schädigend auf das Nervensystem auswirken. Dies gilt gleichermaßen für ungeborene Kinder, deren Nervensystem besonders sensibel reagiert.

Bei Menschen wird aufgenommenes Blei in den Knochen eingelagert und kann z.B. während einer Schwangerschaft und beim Stillen wieder ins Blut gelangen und so entweder direkt oder über die Muttermilch an den Säugling weitergegeben werden.

Junge Frauen und Familien mit Kindern könnten in Niedersachsen ihr Trinkwasser kostenlos auf den Bleigehalt testen lassen. Die Kosten trägt das Land. Haushalte außerhalb dieser Gruppe können gegen ein geringes Entgelt ebenfalls teilnehmen.

Für interessierte Personen sind die örtlichen Gesundheitsämter die zuständige Anlauf- und Beratungsstelle. Der Austausch von Bleileitungen kann außerdem im Zusammenhang von baulichen oder energetischen Modernisierungsmaßnahmen von der Niedersächsischen Förderbank NBank oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Rahmen der Förderprogramme zur Gebäudesanierung gefördert werden.


01.08.2013 - Peter Jansen feriert 25-jähriges Dienstjubiläum

1988 begann Peter Jansen (links im Bild) seine Ausbildung bei der Stadt Vechta. Dort wurde er zum Verwaltungsfachangestellten ausgebildet. Nach dem Ende seiner Ausbildung 1991 wurde er u.a. im Kulturamt, der Stadtkasse und im Ordnungsamt der Stadt eingesetzt. Im Jahr 2006 wechselte er zum Eigenbetrieb Wasserwerk.

Bürgermeister Helmut Gels und Werkleiter Josef Kleier gratulierten Peter Jansen zu seinem 25-jährigem Dienstjubiläum und bedankten sich bei ihm für seine langjährige und engagierte Arbeit.


17.07.2013 - Kooperationsabend beim Wasserwerk

Mittlerweile zum dritten Mal fand am 17.07.2013 im Wasserwerk Vechta der Kooperationsabend statt. Eingeladen waren alle Landwirte des Schutzgebietes sowie Vertreter der Landwirtschaftskammer, des Landvolkes, des NLWKN, sowie der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Vechta.

Bei wiedermal herrlichem Wetter fanden sich ca. 70 Gäste im Wasserwerk ein. Nach der Begrüßung durch den Stellvertretenden Betriebsleiter Kay Schönfeld referierte Frau Kotthoff von der Fa. Vogelsang über effiziente und grundwasserschonende Ausbringung von Wirtschaftsdünger.

Hinterher war bei kalten Getränken und Gegrilltem eine gute Gelegenheit zum gegenseitigen Gedankenaustausch.


16.07.2013 - Das Wasserwerk begrüßt eine neue Mitarbeiterin in der Buchhaltung

Mit Frau Schmidt, die zum 16.07.2013 ihre neue Stelle antrat, stellt das Wasserwerk eine weitere Mitarbeiterin in der Buchhaltung ein.

Katrin Schmidt ist verantwortlich für die Finanzbuchhaltung und vertritt für die Zeit des Mutterschutzes und der Elternzeit Marina Schmick.

Wir wünschen Frau Schmidt viel Erfolg bei ihrer Tätigkeit im Wasserwerk.


17.06.2013 - Verstärkung der Rohrnetzhandwerker

Seit dem 15. Juni 2013 verstärkt Uwe Kröger das Team der Rohrnetzhandwerker. Er ist mitverantwortlich für die Überwachung der Baustellen sowie die Überwachung und Unterhaltung unseres Wasserleitungsnetzes.

Wir freuen uns über die Verstärkung des Handwerkerteams und wünschen Uwe Kröger viel Spaß und Erfolg bei seiner Arbeit im Wasserwerk.


19.02.2013 - Störche zurückgekehrt

Zwei Störche hatten im vergangenen Jahr im Vorfeld des Stoppelmarktes für einige Aufregung gesorgt, weil sie begonnen hatten, auf einem Lampenmast des Marktgeländes ein Nest zu bauen. Nachdem beim Wasserwerk ein neuer Mast errichtet worden war, wurde das Nest mit Hilfe der Vechtaer Feuerwehr zum Wasserwerk umgesiedelt.

Offenbar mit Erfolg, denn nun ist der erste Storch zurückgekehrt und fühlt sich am neuen Standort augenscheinlich sehr wohl.


08.02.2013 - Neue Mitarbeiterin in der Buchhaltung eingestellt

Irina Rosenke trat am 02.02.2013 ihre neue Stelle im Wasserwerk Vechta an.

Frau Rosenke ist verantwortlich für die Bilanzbuchhaltung und nimmt den Platz von Frau Hake-Middelbeck ein, die das Wasserwerk verlassen hat.

Wir bedanken uns bei Frau Hake-Middelbeck für ihre langjährige Mitarbeit und wünschen Frau Rosenke viel Erfolg bei ihrer Tätigkeit im Wasserwerk.


17.12.2012 - Jan-Bernd Stukenborg zum verantwortlichen Netzmeister ernannt

Jan-Bernd Stukenborg wurde jetzt von Werkleiter Kleier zum verantwortlichen Netzmeister des Wasserwerkes Vechta ernannt. Herr Stukenborg tritt damit die Nachfolge von Rudolf Bockemühl an, der im November nach über 35 Jahren in seinen Ruhestand verabschiedet wurde.

Der 1980 in Vechta geborene J.B. Stukenborg erwarb bereits 2004 seinen Abschluss zum Meister im Installateur und Heizungsbauer-Handwerk bevor er im Jahr 2006 zum Wasserwerk wechselte. Von dort unterstützt begann er im August 2010 eine Meisterausbildung zum geprüften Netzmeister, die er im Frühjahr 2011 mit Bestnoten abschloss.

„Wir freuen uns, eine so gut qualifizierte und engagierte Fachkraft als Nachfolger von Herrn Bockemühl einsetzen zu können.“ freute sich Werkleiter Kleier.


17.12.2012 - Rudolf Bockemühl verabschiedet

Wassermeister Rudolf Bockemühl ist jetzt von seinen Arbeitskollegen in den Ruhestand verabschiedet worden. Während er es sich in einem Strandkorb unter einen warmen Decke bequem machen konnte, begleiteten ihn seine Kollegen mit dem Fahrrad auf dem Weg von Lutten zum Wasserwerk.

Die Fahrt führte unter anderem vorbei am Rathaus und am Standort des alten Wasserwerkes, wo Rudolf Bockemühl am 01. August 1977 Jahre seinen Dienst bei der Stadt Vechta angetreten hat.

Nach Ankunft im Wasserwerk in Holzhausen würdigte Werkleiter Kleier in einer kleinen Ansprache die Verdienste von Rudi Bockemühl und seinen großen Anteil an der positiven Entwicklung des Wasserwerkes. Zu dem anschließenden, gemeinsamen Frühstück waren auch ehemalige Mitarbeiter des Wasserwerkes eingeladen, so dass in gemütlicher Runde noch einmal über „die guten alten Zeiten“ geplaudert werden konnte.

Wir bedanken uns bei Rudolf Bockemühl und wünschen ihm und seiner Familie für die Zeit nach dem Wasserwerk alles Gute.


16.11.2012 - Das Wasserwerk bittet um die Mitteilung der Zählerstände

 Seit vielen Jahren setzt das Wasserwerk Vechta erfolgreich auf die Mithilfe der Kunden, wenn es um die Erfassung der Zählerstände für die Jahresabrechnung geht.

„Durch dieses Verfahren konnte in der Vergangenheit schon viel Geld gespart werden und das kommt nicht zuletzt auch unseren Kunden zu Gute." sagt Werkleiter Josef Kleier.

Auch in diesem Jahr hat das Wasserwerk wieder Ablesekarten an die Haushalte in Vechta verschickt und bittet darum, den Stand des Wasserzählers bis zum 07.12.2012 durch Rücksendung der Postkarte, telefonisch, per email an wasserwerk@vechta.de oder online auf der Seite www.wasserwerk-vechta.de mitzuteilen. Die Rücksendung der Postkarte ist natürlich kostenfrei. Das Porto übernimmt das Wasserwerk. Noch einfacher und schneller geht es auf der Homepage des Wasserwerkes.

Der stellvertretende Betriebsleiter Kay Schönfeld freut sich auf die vielen Antwortkarten: "Wenn sich wieder so viele Kunden an dem Verfahren beteiligen, wie in den vergangenen Jahren, wäre das ein riesen Erfolg.“


15.11.2012 - Mitteilung der Wasserzählerstände

Das Wasserwerk Vechta hat in den letzten Tagen an alle Kunden aus dem Stadtgebiet Vechta Ablesekarten verschickt, mit denen Sie uns portofrei Ihren Wasserzählerstand mitteilen können. Neben dieser Möglichkeit können Sie uns auch alternativ Ihren Zählerstand im „Online-Dienst – aktuellen Zählerstand melden“ mitteilen oder Sie schicken uns eine E-Mail an: wasserwerk@vechta.de.

Um Mitteilung der Zählerstände wird bis zum 01. Dezember gebeten.

 Vielen Dank!


09.11.2012 - Aktiver Grundwasserschutz im Wasserschutzgebiet

Landwirte in unserem Wasserschutzgebiet sind strengen, gesetzlich festgelegten, Regularien unterworfen. Oftmals müssen sie Nachteile in Kauf nehmen, nur weil sich ihre Flächen im Wasserschutzgebiet befinden.

 Doch viele Landwirte tun noch mehr, als Ihnen die Wasserschutzgebietsverordnung vorschreibt. Sie schließen mit dem Wasserwerk freiwillige Vereinbarungen ab. Das sind Maßnahmen, die sich besonders positiv auf den Grundwasserschutz auswirken.

Die finanziellen Nachteile, die hieraus entstehen, werden durch Flächenprämien, die das Wasserwerk den Bewirtschaftern aus Mitteln des Wasserentnahmeentgeltes zahlt, teilweise ausgeglichen.

Die Erfolge aus den Flächenmaßnahmen sind spür- und messbar. Bei Flächen, die mit Maßnahmen belegt sind, ist der Nitrataustrag deutlich niedriger. Das ist ein großes Plus für den Grundwasserschutz!

Einen großen Anteil am Erfolg der Freiwilligen Vereinbarungen hat der Wasserschutzberater des Wasserwerkes, Herr Heinke Bellers. Er schafft die Akzeptanz bei den Landwirten, berät bei der Umsetzung und hilft bei den Anträgen.

Damit auch nach außen sichtbar wird, auf welchen Feldern in Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Beratern und Wasserwerk aktiver Grundwasserschutz betrieben wird, wurden nun an einigen Flächen Infoschilder aufgestellt.


06.11.2012 - Wir gratulieren!

Seit 40 Jahren ist Rudi Bockemühl nun schon im öffentlichen Dienst beschäftigt. 35 Jahre davon ist der Jubilar Wassermeister im Wasserwerk Vechta.

Zu diesem Anlass gratulierten Bürgermeister Helmut Gels und Werkleiter Josef Kleier während einer kleinen Feierstunde Herrn Bockemühl und dankten ihm für seine langjährige und engagierte Arbeit.

Rudolf Bockemühl absolvierte zunächst eine Berufsausbildung zum Gas- Wasserinstallateur. Während seiner Tätigkeit beim Wasserwerk der Stadt Bergneustadt bildete er sich zum Wassermeister fort. Seit dem 01. August 1977 ist er in dieser Funktion beim Wasserwerk Vechta beschäftigt. Zudem ist er seit dem Jahr 2009 Technischer Leiter des Wasserwerkes.

Unsere große Anerkennung gebührt Herrn Bockemühl, denn die verlässliche und qualitativ hochwertige Trinkwasserversorgung der Stadt Vechta haben wir zu einem großen Stück auch seiner Arbeit zu


05.10.2012 - Beim Wasserwerk gingen die Türen auf

Ein riesen Erfolg war am Tag der deutschen Einheit der Türöffnertag im Wasserwerk.

Für die fast 80 angemeldeten Kinder gingen an diesem Tag Türen auf, die sonst verschlossen bleiben. Kay Schönfeld, Stellv. Betriebsleiter des Wasserwerkes zeigte sich begeistert von dem großen Interesse der Kinder. Ein Kind hätte spontan seinen Berufswunsch geändert und wolle nun Wassermeister werden, berichtete er.

Da bei der Wasserversorgung vieles versteckt im Boden liegt und die Trinkwasseraufbereitung im Werk in großen Stahlbehältern und Rohren erfolgt, in die man nicht hineinschauen kann, hatte sich das Wasserwerksteam etwas einfallen lassen. Zu jeder Station waren Modelle aufgebaut, an denen Grundwassergewinnung, die Aufbereitung und die Wasserverteilung anschaulich erklärt wurde.

Am Ende der Führung war ein kleines Dorf aus Papphäusern aufgebaut. Jedes Haus hatte einen eigenen Hausanschluss, der sogar abgestellt werden konnte. Großen Spaß hatten die Mausfans bei dem dort nachgestellten Wasserrohrbruch bei dem von einem Kind mit einem Akku-Schrauber ein Loch in die Leitung gebohrt wurde.

Unter dem Motto „Die Maus-Fans berichten vom Türöffner-Tag“ können alle Mausfans nun noch an einer Verlosung des WDR teilnehmen. Zu gewinnen gibt es vier Ehrenkarten für den Besuch bei der Maus Show. Mitmachen kann jeder, der auf der Maus-Homepage Bilder, Fotos, Videos oder einfach nur einen Bericht vom Türöffnertag hochlädt.


25.09.2012 - Leider alle Plätze ausgebucht!

Leider sind alle Teilnehmerplätze für das Türöffnerangebot am 3. Oktober bereits vergeben.

Damit hatten wir nicht gerechnet. Schon kurz nach dem Aushang der Plakate und der ersten Veröffentlichung in der Presse waren alle Führungen ausgebucht. Wir freuen uns riesig über das große Interesse, bedauern aber auch, dass wir am 3. Oktober leider nicht mehr Plätze anbieten können.

Der Maus-Türöffnertag am 3. Oktober ist jedoch nicht die einzige Gelegenheit im Jahr, das Wasserwerk zu besichtigen. Insbesondere Schulklassen sind jederzeit eingeladen, sich nach Terminabsprache vor Ort ein Bild von der Gewinnung, der Aufbereitung und Verteilung unseres Trinkwassers zu machen. Gleiches gilt auch für andere Besuchergruppen (z.B. Ferienfreizeiten, Vereine, Betriebsausflüge o.ä.).

Liebe Maus-Fans,

wenn ihr leider in diesem Jahr keinen Platz mehr bekommen konntet, dann fragt eure Lehrerin oder euren Lehrer, ob ihr nicht einmal einen Klassenausflug ins Wasserwerk unternehmen könntet. Wir freuen uns über jede Anmeldung. Und wenn es mit dem Klassenausflug nicht klappt, dann wartet bis zum nächsten Türöffnertag, denn dann ist das Wasserwerk bestimmt wieder mit dabei.

Leider ausgebucht!


12.09.2012 - Neue Auszubildende im kaufmännischen Bereich

Im Kreise der Mitarbeiter des Wasserwerkes begrüßen wir eine weitere Auszubildende. Rebecca Bothor begann am 3. September ihre Ausbildung zur Bürokauffrau.

Das Wasserwerk bildet nun sowohl im kaufmännischen als auch im technischen Bereich aus. Bei 13 Mitarbeitern und hiervon zwei Auszubildenden ist die Ausbildungsquote im Wasserwerk damit überdurchschnittlich hoch.

Wir heißen Rebecca Bothor herzlich willkommen und wünschen ihr viel Erfolg.


29.08.2012 - Türen auf für die Maus -Türöffnertag des Wasserwerkes am 03.10.2012

Türöffnertag des Wasserwerkes am 03.10.2012

Im vergangenen Jahr fand anlässlich des 40. Geburtstages der Maus zum ersten Mal der Türöffnertag statt. Deutschlandweit öffneten Unternehmen an diesem Tag ihre Türen für die Mausfans und gaben die Möglichkeit, auch einmal hinter die Kulissen zu schauen. Auch das Wasserwerk Vechta hält viele spannende Informationen rund um das Thema Trinkwasser bereit. Daher öffnen wir in diesem Jahr, am 03. Oktober auch unsere Türen und bieten Führungen durch unser Wasserwerk an.

Aufhänger ist Rudi Regentropfen, der in der Nähe von Vechta aus einer Wolke fällt, im Boden versickert und zu Grundwasser wird. Er wird durch einen Gewinnungsbrunnen an die Oberfläche gepumpt und tritt eine Reise durch das Wasserwerk an.

Mit den Mausfans werden wir Rudi auf seiner Reise durch das Wasserwerk begleiten. Anhand von verständlichen Modellen, bei denen Rudi immer eine wichtige Rolle spielt und die Kinder zum Mitmachen eingeladen sind, zeigen wir, wie Grundwasser entsteht, wie dieses gefördert und im Wasserwerk gereinigt wird und wie das Trinkwasser schließlich zu uns nach Hause in den Wasserhahn gelangt.

Geplant sind maximal drei Führungen (1. Führung: 10:00 Uhr, 2. Führung: 13:00 Uhr, 3. Führung: 16:00 Uhr). An einer Führung können maximal 20 Kindern teilnehmen. Sie dauert ca. 2,5 Stunden. Die Altersempfehlung liegt bei 6 bis 12 Jahren, etwas darüber oder darunter ist natürlich möglich. Anmelden kann man sich telefonisch unter der Nummer (04441) 9285-0 oder per email an die Adresse wasserwerk@vechta.de, Betreff: Türöffner-Tag.

Damit die Wartezeit nicht zu lang wird, bieten wie für Eltern/ Begleiter während der Führung für die Kinder einen separaten Rundgang durch das Wasserwerk an. Wir freuen uns auf einen spannenden Tag!


07.08.2012 - Neuer Auszubildender im Technischen Bereich

Am 1. August begann Herr Marcel Schlömer seine Ausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik im Wasserwerk Vechta.

Somit setzt das Wasserwerk die gute Tradition fort, auch im Bereich des Handwerkes qualifizierte Nachwuchskräfte auszubilden.

Wir freuen uns über den Zuwachs und wünschen Herrn Schlömer viel Erfolg.


19.04.2012 - Luise Jansen verabschiedet

„Jansen, Wasserwerk Vechta“, so hörte man es, wenn man beim Wasserwerk anrief, um Fragen zu seiner Trinkwasserabrechnung zu klären.

Nach über 42 Jahren beim Wasserwerk der Stadt Vechta trat Luise Jansen am 19.04.2012 ihren letzten Arbeitstag an. Um ihr den Weg leichter zu machen, wurde sie von Ihren Kollegen zu Hause abgeholt und mit dem Fahrrad durch die Stadt Vechta begleitet.

Angefangen hat Luise Jansen mit von Hand geschriebenen Kundenkarteien und Abrechnungsbögen. Damals versorgte das Wasserwerk gerade einmal 2.000 Hausanschlüsse. Heute liegt die Zahl der Hausanschlüsse bei ca. 8.000 und die Abrechnung erfolgt über eine komplexe Abrechnungssoftware die den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ein hohes Maß an Qualifikation abverlangt.

An dieser Entwicklung hat Luise Jansen mit einem hohen Maß an Engagement und Zuverlässigkeit mitgewirkt. Hierzu ist ihr das Wasserwerk zu großen Dank verpflichtet.

Wir wünschen Luise Jansen für die Zeit, die vor Ihr liegt, alles Gute.


01.08.2011 - Keine Ertragsdepression auf den landwirtschaftlichen Flächen infolge der Grundwasserentnahme durch das Wasserwerk

Die Wassermenge, die das Wasserwerk aus den 6 Gewinnungsbrunnen fördern darf, ist behördlich begrenzt. Die erlaubte Entnahmemenge liegt bei 2,0 Mio. m³ im Jahr.

Die tatsächlich entnommene Menge liegt bei ca. 1,68 Mio m³/a.

Ob das Wasserwerk mit diesem Fördervolumen die Grundwasserpegel oder die landwirtschaftlichen Flächen negativ beeinflusst, wird in jedem Jahr im Rahmen eines Gutachterlichen Beweissicherungsverfahrens untersucht. Im Mittelpunkt des Verfahrens stehen aufwendige Vergleiche von landwirtschaftlichen Flächen innerhalb und außerhalb des Einzugsgebietes des Wasserwerkes und die Auswertung der Messbrunnen. Beteiligt sind neben dem Wasserwerk das Landvolk, die Untere Wasserbehörde und der Wasserschutzberater.

Wie schon in allen Vorjahren konnte in dem nun vorliegenden Abschlussbericht auch für das Untersuchungsjahr 2010 festgestellt werden, dass aufgrund der Wasserförderung durch das Wasserwerk zu keinen Ertragseinbußen im Wasserschutzgebiet kommt.


04.07.2011 - Wasserwerk setzt auf Solarstrom

Im Juni dieses Jahres hat das Wasserwerk eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Die Anlage, die auf den Dächern des Verwaltungsgebäudes und der Fahrzeughalle installiert wurde, hat eine Leistung von ca. 26 KW.

Der erzeugte Solarstrom wird nahezu vollständig für die Energieversorgung des Wasserwerkes genutzt. Mit der Investition in diese umweltfreundliche Energieform leistet das Wasserwerk somit nicht nur einen Beitrag zur Verbesserung der CO2 – Bilanz, sondern reduziert gleichzeitig auch die Energiekosten des Werkes.


16.11.2011 - Mitteilung der Wasserzählerstände

Das Wasserwerk Vechta hat an alle Kunden im Stadtgebiet Vechta Ablesekarten verschickt, mit denen die Wasserzählerstände mitgeteilt werden können. Neben der Möglichkeit der Rücksendung der ausgefüllten Karten können die Zählerstände auch alternativ auf dieser Seite unter „Online-Dienste / Aktuellen Zählerstand melden“ oder per E-Mail an wasserwerk@vechta.de mitgeteilt werden. Um die Übermittlung der Zählerstände wird bis zum 01.12.2011 gebeten.


23.05.2011 - Prüfung zum Netzmeister erfolgreich bestanden

Die Betriebsleitung des Wasserwerkes Vechta freut sich, dass ein weiterer Mitarbeiter nun seinen Meisterbrief als geprüfter Netzmeister entgegennehmen konnte.

Gemeinsam mit etwa 40 weiteren Teilnehmern begann Jan-Bernd-Stukenborg im August 2010 den Lehrgang im Ausbildungszentrum des Berufsförderungswerkes des Rohrleitungsverbandes (brbv) in Kerpen. Das Wasserwerk hatte ihn für die Zeit der Ausbildung von seiner Arbeit freigestellt.

Es galt einige Hürden zu nehmen, bevor im Frühjahr dieses Jahres die Prüfung vor einem Prüfungsausschuss der IHK abgelegt werden konnte. Als einer der fünf besten Absolventen hat Jan-Bernd Stukenborg diese Prüfung mit hervorragenden Ergebnissen abgeschlossen.

Zu diesem Erfolg gratulierte Werkleiter Josef Kleier, der in diesem Zusammenhang betonte, dass Fort- und Weiterbildung beim Wasserwerk Vechta eine zentrale Rolle spielen. Nur mit gut qualifizierten Fachkräften sei auch in Zukunft der hohe Standard bei der Versorgungsqualität zu gewährleisten.


17.11.2010 - Mitteilung der Wasserzählerstände

Das Wasserwerk Vechta hat an alle Kunden im Stadtgebiet Vechta Ablesekarten verschickt, mit denen die Wasserzählerstände mitgeteilt werden können. Neben der Möglichkeit der Rücksendung der ausgefüllten Karten können die Zählerstände auch alternativ auf dieser Seite unter Online-Dienste / Aktuellen Zählerstand melden oder per E-Mail an wasserwerk@vechta.de mitgeteilt werden. Um Übermittlung der Zählerstände wird bis zum 01.12.2010 gebeten.


01.06.2010 - Aufbereitung unseres Trinkwassers

Nur ein Aufbereitungsmittel zur Sicherstellung der Trinkwasserqualität

Kürzlich warb ein Getränkevertrieb mit der Aussage, dass zur Aufbereitung von Trinkwasser im Gegensatz zum Mineralwasser gemäß § 11 der Trinkwasserverordnung über 48 verschieden Chemikalien eingesetzt werden können. Diese Aussage ist zunächst einmal korrekt. In Wirklichkeit sind es noch einige Mittel mehr, die in der vom Bundesumweltamt geführten Liste verzeichnet sind.

Durch den Artikel könnte jedoch leicht der Eindruck entstehen, dass der Einsatz von Chemikalien bei der Trinkwasseraufbereitung auf der Tagesordnung steht. Dem ist nicht so.

Bei der Wasseraufbereitung im Wasserwerk Vechta wird nur ein, in der Liste aufgeführtes, Mittel verwendet. Es handelt sich hierbei um halbgebrannten Dolomit, der als Filtermaterial verwendet wird. Dieses Mittel wird an neunter Stelle des Teils Ib der Liste geführt. Der Verwendungszweck liegt bei der Entfernung von Partikeln, der Einstellung des pH-Wertes, des Calciumgehaltes und der Säurekapazität sowie der Entfernung von Eisen und Mangan. Die maximal zulässige Zugabe liegt bei 100 mg/L. Tatsächlich werden beim Wasserwerk Vechta 14 mg/L benötigt.

Darüber hinaus werden keine weiteren Aufbereitungsmittel eingesetzt, da das vom Wasserwerk geförderte Rohwasser bereits einen hohen Reinheitsgrad aufweist. Zudem ist es nicht erforderlich, das Wasser zu Desinfektionszwecken zu chloren.

Die Wasseraufbereitung im Wasserwerk Vechta wird unter dem Punkt Unser Wasser auf der Homepage detailliert beschrieben. Wenn Sie mehr über die Wasseraufbereitung erfahren möchten, zögern Sie nicht, uns anzurufen.


20.05.2010 - Prüfung zum Wassermeister erfolgreich bestanden

Die Effizienz eines Unternehmens und die Versorgungsqualität hängen immer auch von dem Fachwissen und der Motivation der Mitarbeiter ab. Fort- und Weiterbildung spielen daher auch beim Wasserwerk Vechta eine wichtige Rolle.

Parallel zu seiner Arbeit beim Wasserwerk Vechta nahm Marco Stockhoff in den vergangenen eineinhalb Jahren an einem Fortbildungslehrgang zum Wassermeister teil. Der Lehrgang wurde vom Wasserwerk finanziell und durch Freistellungen von der Arbeit unterstützt. Mit Ergebnissen, die sich sehen lassen können, schloss Marco Stockhoff diese Ausbildung nun erfolgreich ab.

Die Betriebsleitung des Wasserwerkes Vechta freut sich, nunmehr einen weiteren Wassermeister in den Reihen der technischen Abgestellten begrüßen zu dürfen.


26.04.2010 - Wasserwerk Vechta zahlt Mehrwertsteuerbeträge zurück

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass die Herstellung von Hausanschlussleitungen dem ermäßigten Steuersatz von 7% unterliegt. Die Wasserversorger mussten diese Arbeit aber von August 2000 bis zum 07.04.2009 aufgrund der Rechtslage mit dem jeweils geltenden Mehrwertsteuersatz (19% bzw. 16%) abrechnen. Aus dem Urteil ergab sich keine Erstattungspflicht für die Versorger. Trotzdem hat das Wasserwerk Vechta jetzt alle in diesem Zeitraum ausgestellten Rechnungen überprüft und zu viel bezahlte Mehrwertsteuerbeträge erstattet. „Wir wollen zufriedene Kunden, deshalb haben wir uns für die kundenfreundlichste Variante, die Erstattung ohne Antrag, entschieden“ so der stellvertretende Werkleiter Kay Schönfeld. Insgesamt 1.499 Bescheide hat das Wasserwerk Vechta versandt und 163.095,16 Euro an die Kunden erstattet.


22.03.2010 - Tag des Wassers - Tafelwasseranlage für die KiTa der AWO

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel und auch vom Wasserwerk Vechta wird es in ausreichender Menge und vor allem in bester Qualität zur Verfügung gestellt. Doch sauberes Trinkwasser ist in vielen Teilen der Welt nicht selbstverständlich. Weltweit leben derzeit etwa 1,1 Milliarden Menschen ohne sicheren Zugang zu Trinkwasser, etwa 2,4 Milliarden Menschen verfügen über keine ausreichenden sanitären Einrichtungen.

Um den hohen Wert sauberen Wassers in das Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen, wird in jedem Jahr, am 22. März der Internationale Tag des Wassers begangen. Er geht auf eine Resolution der Vereinten Nationen vom 22. Dezember 1992 zurück.

Werkleiter des Wasserwerkes Josef Kleier und Werksausschussvorsitzender Hans-Joachim Zumbrägel nahmen diesen Tag zum Anlass, um in der Kindertagesstätte der AWO eine neue, professionelle Tafelwasseranlage in Betrieb zu nehmen. Hier können die Kinder und Erzieher zukünftig direkt frisches, gesundes Spudelwasser aus der Leitung zapfen. Die Anlage löst das alte System aus einzelnen Trinkwasserspudlern und kleinen Kohlendioxidpatronen ab, welches ebenfalls vom Wasserwerk finanziert wurde. Damit wird ein Vorhaben fortgesetzt, welches zum Ziel hat, alle Kindergärten der Stadt Vechta mit leistungsfähigen Tafelwasseranlagen auszurüsten.


23.12.2009 - Uranwerte im Vechtaer Trinkwasser gering

Der Uranwert im Trinkwasser des Wasserwerkes Vechta beträgt lediglich 1,1 µg/l (0,0011 mg/l). Dies ist der aktuelle Stand von Dezember 2009. Der Richtwert des Umweltbundesamtes beträgt 10 µg/l.

Uran kann in hohen Dosen nierenschädlich wirken. Durch die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch wurde in jüngster Vergangenheit bei einigen Wasserversorgern ein zu hoher Urangehalt im Trinkwasser beklagt. Foodwatch schlägt einen Grenzwert von 2,0 µg/l (Mikrogramm je Liter) vor. Dieser Wert gilt für Mineral-, Quell- und Tafelwässer, wenn mit dem Aufdruck „Für Säuglingsnahrung geeignet“ geworben werden soll. Die Trinkwasserrichtlinie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nennt 15 µg/l als tolerierbare Aufnahmemenge.
Der Wert des Wasserwerkes Vechta liegt mit 1,1 µg/l noch deutlich unter dem Vorschlag von Foodwatch.


19.11.2009 - Dienstantritt für den neuen stellvertretenden Betriebsleiter Kay Schönfeld

Kay Schönfeld ist neuer stellvertretender Betriebsleiter des Wasserwerks Vechta. Der Vechtaer Dipl.-Ing. trat seine Stelle am 01.11.2009 an. Vechtas Bürgermeister Uwe Bartels und Erster Stadtrat Josef Kleier, der zugleich auch Betriebsleiter des Wasserwerks ist, wünschten Schönfeld für seine neue Tätigkeit alles Gute.


16.11.2009 - Mitteilung der Wasserzählerstände

Das Wasserwerk Vechta hat an alle Kunden im Stadtgebiet Vechta Ablesekarten verschickt, mit denen die Wasserzählerstände mitgeteilt werden können. Neben der Möglichkeit der Rücksendung der ausgefüllten Karten können die Zählerstände auch alternativ auf dieser Seite unter Online-Dienste / Aktuellen Zählerstand melden oder per E-Mail an wasserwerk@vechta.de mitgeteilt werden. Um Übermittlung der Zählerstände wird bis zum 01.12.2009 gebeten.


22.07.2009 - Stadt zahlt Geld zurück

Wasserhausanschlüsse zu hoch besteuert

Vechta (su) – Wer zwischen August 2000 und Februar 2009 in Vechta vom Wasserwerk Vechta einen neuen Trinkwasseranschluss erhalten hat, bekommt von der Stadt Vechta die zu viel bezahlte Mehrwertsteuer zurück. Der Bundesfinanzhof hatte im Oktober 2008 entschieden, dass neue Hausanschlüsse nur mit dem ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent besteuert werden dürfen. In den vergangenen Jahren hatten die Wasserverbände auf Anordnung des Bundesfinanzministeriums den Kunden aber den vollen Mehrwertsteuerbetrag von z Zt. 19 % (früher 16 %) in Rechnung gestellt. Zeitnah würden die 1000 bis 1500 betroffenen Hausbesitzer unbürokratisch zu viel gezahltes Geld zurückerhalten, erläuterte Wasserwerksleiter Josef Kleier. Die Betroffenen müssten keinen Antrag stellen, sie werden vom Wasserwerk Vechta direkt angeschrieben. Es bestehe keine rechtliche Verpflichtung zur Rückzahlung, doch sähen sich die kommunalen Wasserversorger in der Pflicht, ihren Kunden zu helfen, das Geld vom Finanzamt zurückzuholen.


11.02.2009 - Gäste aus Lettland informierten sich über das Wasserwerk

Der Rotary-Club Vechta hatte jetzt Besuch von Mitgliedern des Rotary Clubs aus Saldus in Lettland. Während Ihres Aufenthalts in Deutschland besuchten die Rotarier auch das Wasserwerk Vechta. Werkleiter Josef Kleier stellte den Gästen sowohl die Stadt Vechta als auch den modernen städtischen Eigenbetrieb vor. Die lettischen Gäste zeigten sich von der Leistungsfähigkeit des Wasserwerks beeindruckt. In der anschließenden Diskussion wurde auch auf die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen der Wasserversorgung in Deutschland eingegangen. Zudem berichtete der Präsident des lettischen Clubs, Janis Blums, von den Erfahrungen in seiner Heimat. Blums ist in Saldus u.a. für die Trinkwasserversorgung verantwortlich.


 

30.01.2009 - Wasserwerk Vechta neuer Betreiber der Heizzentrale beim Schulzentrum Nord

Nach einer grundlegenden Sanierung ist jetzt das Wasserwerk Vechta neuer Betreiber der Heizzentrale des Schulzentrums Nord und hat so ein neues unternehmerisches Betätigungsfeld für sich erschlossen. In Kooperation mit dem Landkreis Vechta, der Träger der Elisabethschule und der Sporthalle ist, die ebenso wie die Ludgerusschule und das städtische Hallenwellenbad an die Heizzentrale angeschlossen sind, wurde die umfangreiche Baumaßnahme geplant und umgesetzt. Im Vordergrund der Modernisierung standen erhebliche Einsparungen der Energiekosten für die angeschlossen Einrichtungen und der Umweltschutz. So wird der CO2 Ausstoß künftig durch den Einsatz moderner Brennwert-Wärmeerzeuger und Blockheizkraftwerke pro Jahr um 629 Tonnen verringert. Die Kosten für die Sanierung der Heizzentrale belaufen sich auf ca. 643.000 Euro. Für weitere 143 000 Euro wurden die Verteileranlagen in der Ludgerus- Schule und der Elisabethschule sowie der Sporthalle erneuert. Die Investition wird sich nach Angaben des leitenden Ing.Büros Heimsch innerhalb der nächsten fünf Jahre amortisieren.


14.11.2008 - Wasserzähler selbst ablesen - Wasserwerk Vechta verschickt Ablesekarten

Das Wasserwerk Vechta verschickt derzeit an alle Kunden im Stadtgebiet Vechta Ablesekarten, auf denen der Wasserzählerstand einzutragen ist. Es wird darum gebeten, die Ablesekarten ausgefüllt bis zum 01.12.2008 an das Wasserwerk Vechta portofrei zurückzusenden. Alternativ kann man aber auch auf dieser Homepage unter Online-Dienste den aktuellen Zählerstand melden oder diesen per E-Mail an wasserwerk@vechta.de senden. Auch eine telefonische Mitteilung unter der Nummer 04441/9285-85 ist möglich.


11.08.2008 - Uran im Trinkwasser - Die Fakten


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Geltende Leitwerte und Regelungen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt einen Leitwert von 15 Mikrogramm je Liter (µ/l) als „gesundheitlich lebenslang duldbar“ vor.

Das Umweltbundesamt als national zuständige Behörde empfiehlt für die Bundesrepublik einen niedrigeren Wert: 10 µ/l. Weder in der EU-Trinkwasserrichtlinie noch in der nationalen Trinkwasserverordnung (TrinkwV) ist ein Grenzwert für Uran festgesetzt.

Obwohl die Messung von Uran im Trinkwasser derzeit nicht vorgeschrieben ist, wird sie von vielen Trinkwasserversorgern durchgeführt, um vor Ort Fragen ihrer Kunden beantworten zu können. Grundsätzlich ist Trinkwasser in Deutschland eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel. Die Unternehmen nehmen stetig Proben, um die Trinkwasserqualität zu prüfen. Außerdem gibt es Kontrollen durch die Gesundheitsbehörden.

Speziell bei der aktiven Werbung für Produkte gilt für Mineralwasserhersteller eine besondere Vorschrift: Mineralwasser darf nur dann „als besonders geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ deklariert werden, wenn es weniger als 2 µg Uran/l enthält. Dieser Wert ist jedoch nicht gesundheitlich abgeleitet, sondern wurde allein im Zusammenhang mit der Werbung festgelegt.

Für die gesetzlichen Vorgaben und gesundheitlichen Bewertungen der Qualität des Trinkwassers in Deutschland sind das Bundesministerium für Gesundheit sowie als zuständige Fachbehörde das Umweltbundesamt zuständig.

Das Schwermetall Uran

Uran ist ein auf der Erde weit verbreitetes Element. Das Schwermetall ist in Form zahlreicher Mineralien fast überall in der Erdkruste zu finden. Es kann in Gesteinen, Mineralien sowie Wasser, Boden und Luft vorkommen. Durch Auswaschung aus den Erdschichten können auch Spuren des Urans in das Grundwasser oder Oberflächenwasser gelangen.

Die Urangehalte sind im Wesentlichen geogen, also durch die Natur bedingt und somit regional sehr unterschiedlich. Einträge können über den Uranbergbau und die Verbrennung von Kohle erfolgen. Außerdem sind weitere nicht-natürliche Einträge möglich.

Es ist grundsätzlich zwischen der chemotoxischen Wirkung und der radiotoxischen Wirkung zu unterscheiden. Bei der Betrachtung von Uran im Trinkwasser ist aufgrund der chemischen Beschaffenheit des Elements weniger Radiotoxizität, als vielmehr die chemische Toxizität von Bedeutung.


27.05.2008 - Installateurverzeichnis

Das Wasserwerk Vechta hat ab dem 01.05.2008 die Führung des Installateurverzeichnisses an den Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) übergeben. Wer nun die Berechtigung zur Herstellung, Veränderung, Instandsetzung und Wartung von Trinkwasserinstallationen im Versorgungsgebiet des Wasserwerkes Vechta erhalten möchte, muss sich ab sofort mit dem

BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.
Landesgruppe Norddeutschland
Frau Sabine Malter
Heidenkampsweg 99
20097 Hamburg
www.bdew-norddeutschland.de
mailto: malter@bdew-norddeutschland.de
Tel.: 040/284114-13
Fax: 040/284114-99

in Verbindung setzen. Installateurbetriebe, die im Versorgungsgebiet des Wasserwerkes Vechta ihre gewerbliche Niederlassung haben, können dort kostenlos die Eintragung in das Installateurverzeichnis beantragen. Betriebe von außerhalb können eine zeitliche Genehmigung erhalten, wenn eine entsprechende Berechtigung für ihr Gebiet vorhanden ist. Die fachlichen und formellen Voraussetzungen prüft der BDEW.


16.10.2007 - Niedriger Wasserpreis in Vechta - Über 50% günstiger als im Bundesdurchschnitt

Der Wasserpreis des Wasserwerks Vechta zählt zu den günstigsten im gesamten Bundesgebiet. Darauf hat Vechtas erster Stadtrat Josef Kleier in einer Pressemitteilung hingewiesen. „Nach den neuesten statistischen Erhebungen beträgt der durchschnittliche Wasserpreis im Bundesgebiet 1,84 Euro je cbm. Für das Land Niedersachsen wurde ein Durchschnittswert von 1,35 Euro je cbm ermittelt. In Vechta beträgt der Wasserpreis hingegen lediglich 0,88 Euro je cbm. Damit liegt er um mehr als 50% unter dem Bundesdurchschnitt. Dieser Wert ist ein Indiz dafür, dass unser Eigenbetrieb betriebswirtschaftlich sehr gut geführt wird“ so Kleier.


22.03.2008 - Tag des Wassers

»Sichere Sanitärversorgung weltweit gewährleisten«

In diesem Jahr steht der Tag des Wassers am 22. März unter dem Motto „Sanitation – Sichere Sanitärversorgung weltweit gewährleisten“, darauf hat jetzt Josef Kleier, Werkleiter des Wasserwerkes Vechta, hingewiesen. Der Tag des Wassers 2008 erinnert daran, dass neben den weltweit 1,2 Milliarden Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser mehr als 2,5 Milliarden Menschen nicht über sanitäre Einrichtungen oder zumindest einfache Latrinen verfügen. „Ein geregelter Umgang mit dem Gut Wasser ist in vielen Bereichen der Welt nicht selbstverständlich. Bei uns wird Trinkwasser aus dem Grundwasser gewonnen, vom Wasserwerk aufbereitet und verteilt. Das städtische Klärwerk sorgt dann für die ordnungsgemäße Abwasserentsorgung und –reinigung und die anschließende Rückführung des sauberen Wassers in hiesige Fließgewässer“ fügt Josef Kleier hinzu. In den schlechter entwickelten Regionen der Erde sind hierfür häufig aufwendige Technologien erforderlich, um in den meist wasserarmen Regionen wertvolles Trinkwasser zu schonen. Im Jahr 2000 haben sich 189 Staaten in der Milleniums-Erklärung dafür ausgesprochen, bis 2015 das Ziel einer Halbierung der Anzahl von Menschen ohne Trinkwasserzugang bzw. ohne geordnete Abwasserentsorgung zu erreichen.

Eine geordnete Wasser- und Sanitärversorgung ist ein Menschenrecht – vor allem für die Kinder

Die zentrale Herausforderung der Wasser- und Sanitärversorgung liegt in den geringen Versorgungsgraden der armen Haushalte. In der Region südlich der Sahara haben beispielsweise 2002 mehr als 42 Prozent der Bevölkerung keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser, 63 Prozent leben ohne angemessene Sanitärversorgung. Jedes Jahr sterben weltweit 1,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren an den Folgen von Krankheiten, die durch verschmutztes Wasser übertragen werden. In den Entwicklungsländern müssen viele Familien ihr tägliches Trinkwasser aus offenen Tümpeln holen. Oft gibt es keine Toiletten oder eine geregelte Abwasserentsorgung. Durchfallerkrankungen und Infektionen wie Cholera bedrohen vor allem das Leben der Kleinkinder.

Der Tag des Wassers 2008, der auf eine Resolution der Vereinten Nationen vom 22. Dezember 1992 zurückgeht, soll auf diese Situation aufmerksam machen. Die Resolution fordert alle Staaten auf, im Rahmen des Weltwassertages konkrete Aktivitäten zu ergreifen, um die Öffentlichkeit auf den Wert des Zugangs zu sauberem Wasser aufmerksam zu machen. Er wird jedes Jahr am 22. März begangen. Der erste Tag des Wassers stand 1994 unter dem Motto „Caring for our water resources is everyone's business”.


12.12.2007 - Vertreter der französischen Partnerkommune Pays Léonard besichtigten das Wasserwerk

Im Rahmen des viertägigen Besuchs der Partnerstadt Vechta besichtigte eine neunköpfige Delegation aus dem französischen Gemeindeverband Communauté de Communes Pays Léonard am 06.12.07 nach der Begrüßung im Rathaus mit anschließender Teilnahme an der Nikolausfeier das Wasserwerk der Stadt Vechta. Werkleiter Kleier begrüßte die Besucher und zeigte ihnen mittels einer Präsentation die Geschichte und Entwicklung des Wasserwerkes auf. Anschließend erfolgte im Werk eine Erklärung der Wasseraufbereitung.


15.11.2007 - Wasserzähler selbst ablesen - Wasserwerk Vechta verschickt Ablesekarten

Das Wasserwerk Vechta verschickt derzeit an alle Kunden im Stadtgebiet Vechta Ablesekarten, auf denen der Wasserzählerstand einzutragen ist. Es wird darum gebeten, die Ablesekarten ausgefüllt bis zum 01.12.2007 an das Wasserwerk Vechta portofrei zurückzusenden.

Die Zählerstände können dem Wasserwerk Vechta alternativ auch telefonisch unter der Telefonnummer 04441/9285-85, online unter www.wasserwerk-vechta.de oder per e-mail an wasserwerk@vechta.de mitgeteilt werden.


16.10.2007 - Aktion "Trinkfit mach mit" - Liobaschule erhält Tafelwasseranlage vom Wasserwerk Vechta

»Die Liobaschule – eine Grundschule in Trägerschaft der Stadt Vechta – beteiligt sich aktuell an der Aktion „Trinkfit – mach mit“. Diese Aktion ist vom Bundesverband der Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) initiiert.«

Seit „Trinkfit – mach mit“ ist eine Aktion zum richtigen Trinkverhalten von Kindern im Grundschulalter. Ihr vorgeschaltet war eine Studie der FKE, mit der belegt wurde, dass ein besseres Trinkverhalten auch der Entstehung von Übergewicht bei Kindern vorbeugen kann. Die Prävention von Übergewicht bei Kindern ist heute eine der größten wissenschaftlichen und gesundheitspolitischen Herausforderungen in Deutschland.

Das Wasserwerk Vechta hat jetzt die Liobaschule im Rahmen der Aktionsbeteiligung mit der Bereitstellung einer Tafelwasseranlage und den erforderlichen Unterrichtsmedien wesentlich unterstützt.

Insbesondere das Engagement und der Einsatz der Lehrerschaft der Liobaschule um den Schulleiter Peter Worobcuk, tragen dazu bei, dass die Aktion ein voller Erfolg wird. Bereits im Vorfeld wurden Ernährungsthemen im Unterricht behandelt und somit die SchülerInnen für die Aktion sensibilisiert.

Die SchülerInnen erwerben nun im Unterricht das notwendige Wissen und haben gleichzeitig in ihrer Schule einen attraktiven Zugang zu Wasser über einen leitungsgebundenen Trinkwasserspender. Das Trinkwasser des Wasserwerkes Vechta kann nun gekühlt und mit oder ohne Kohlensäure versetzt zu geringen Kosten (0,23 Cent/Liter) frisch gezapft werden.

Am 16.10.2007 informierte sich der Vorsitzende des Werksausschusses des Wasserwerkes Vechta Hans-Joachim Zumbrägel von dem Werkleiter des Wasserwerkes Josef Kleier und dem Schulleiter Peter Worobcuk vor Ort über den aktuellen Stand der Aktion und überzeugte sich persönlich davon, dass die Anlage gut angenommen worden ist.


Weltwassertag steht unter dem Motto „Zeit zum Handeln – Wasserknappheit und Dürre“

Mit Nachhaltigkeit Wasserproblemen begegnen

Das Wasserwerk Vechta sichert Versorgung durch vielseitige Maßnahmen

Vechta, 22. März 2007 – „Wassermangelprobleme sind häufig hausgemacht: Überförderung, Verschmutzung und Wasserverschwendung stören den Wasserkreislauf“, so Erster Stadtrat Josef Kleier, Werkleiter des Wasserwerkes Vechta. Liberalisierung und Globalisierung seien keine geeigneten Maßnahmen, um dem Wassermangel zu entgegnen.

Der zweite Weltwasserbericht der Vereinten Nationen zeige, dass mit ökologischer Wassergewinnung, flächendeckendem Gewässerschutz und sinnvollem Umgang mit der Naturressource Versorgungssicherheit und Qualität für die Bevölkerung gesichert und erhöht werden können. Der Deutsche Bundestag hatte im Jahr 2002 die in Deutschland praktizierte Nachhaltige Wasserwirtschaft bestätigt. „Mit nur rund 3 Prozent haben wir den niedrigsten Wassergebrauch aller Industriestaaten. So ist die Versorgung gesichert, die natürliche Wassererneuerung kann nicht gestört werden“, so Werkleiter Kleier.

Die deutsche Wasserwirtschaft befasst sich auch intensiv mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Wasserhaushalt und Infrastruktur. Sie hat frühzeitig damit begonnen, Strategien für den Klimawandel zu entwickeln, wie beispielsweise in den Bereichen Talsperrenmanagement, Hochwasserschutzmaßnahmen und Infrastrukturmaßnahmen. Die Branche steht zu einem hohen Qualitätsniveau bei Trinkwasser und einer ordnungsgemäßen Abwasserreinigung. Die EU-Qualitätsvorschriften haben sich bewährt. „Eine Substitution mit qualitativ schlechterem Wasser und ein Rückschritt bei der Ver- und Entsorgungssicherheit macht in Deutschland keinen Sinn. Im Gegenteil: dies gefährdet die Gesundheit und den Verbraucherschutz in Europa. Pauschale Forderungen nach Abwasserrecycling und Regenwassernutzung als Ersatz für Trinkwasser auch für Deutschland als Lösungsmodelle sollten daher hinterfragt werden“, betont Kleier. Ziel müsse vielmehr sein, das Nord-Süd-Gefälle des Gewässerschutzes zu beseitigen und nicht die Schere weiter zu öffnen. Wasser ist eine erneuerbare Ressource und kehrt nach der Nutzung durch den Menschen wieder in den natürlichen Kreislauf zurück. Dies bedingt andere vorsorgende Maßnahmen als bei nicht erneuerbaren Medien.

Der Weltwassertag am 22. März 2007 steht unter dem Motto „Zeit zum Handeln – Wasserknappheit und Dürre“. Am Weltwassertag wollen die Vereinten Nationen das Bewusstsein der Menschen für die Ressource Nr. 1 – das Wasser – schärfen, denn Wasser ist die Basis allen Lebens. Weltweit haben 1,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser und 2,4 Milliarden Menschen keine angemessenen sanitären Einrichtungen. „Hausgemachte“ Beispiele für Wassermangel durch eine Überförderung findet man in Südeuropa, stark belastete Wasserressourcen sind Haupt-Ursachen für Wasserprobleme in Entwicklungsländern.

Deutschland ist dank der nachhaltigen Bewirtschaftungsmaßnahmen bei Gewinnung, Umgang und Schutz der Gewässer ein wasserreiches Land mit hoher Wasserqualität. Im Bundesgebiet beträgt der jährliche Wasservorrat 182 Milliarden Kubikmeter Grund-, Oberflächen- und Quellwasser. Rund 6.700 Wasserversorger fördern davon nur etwa drei Prozent jährlich. Der Haushaltswasserverbrauch in Deutschland liegt bei durchschnittlich 130 Litern pro Einwohner und Tag, Kleingewerbe eingeschlossen.

Werkleiter Kleier stellt fest, dass „Trinkwasser in Spitzenqualität nicht selbstverständlich ist. In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern herrscht ein eklatanter Mangel an sauberem Wasser. Was bei uns einfach so aus dem Hahn sprudelt, ist dort ein rares Gut.“

Um das Bewusstsein für das Lebensmittel Nummer 1, Trinkwasser, gerade bei Kindern und Jugendlichen zu schärfen, unterstützt das Wasserwerk Vechta Veranstaltungen wie z.B. die Multivision „Im Zeichen des Wassers“ im November vergangenen Jahres, an der 900 Schüler von weiterführenden Schulen teilnahmen.

Besonders wird auf den Schutz des Grundwassers, aus dem das Wasserwerk Vechta sein Trinkwasser gewinnt, geachtet. So werden im Wasserschutzgebiet Vechta-Holzhausen u.a. Maßnahmen wie freiwillige Vereinbarungen mit den Landwirten zur grundwasserschonenden Bewirtschaftung der Anbauflächen und der Ankauf von Flächen in unmittelbarer Nähe der Gewinnungsbrunnen zur extensiven Grünlandbewirtschaftung durchgeführt.

Das deutsche Trinkwasser ist für seine Spitzenqualität weltweit anerkannt. Dabei muss Qualität nicht teuer sein: 1.000 Liter Trinkwasser kosten durchschnittlich etwa 1,84 Euro, im Versorgungsgebiet des Wasserwerkes Vechta sogar nur 0,88 Euro. Für Versorgungssicherheit und -qualität investieren die deutschen Wasserversorger jährlich über 2,3 Milliarden Euro in die Sanierung oder Erneuerung von Versorgungsanlagen und Rohrnetzen.

Weitere Informationen zum Wasserwerk Vechta finden Sie unter www.wasserwerk-vechta.de.



Historie:

Der "Tag des Wassers" - heute vielfach als "Weltwassertag" bezeichnet - wurde auf der 47. Vollversammlung der Vereinten Nationen am 22. Dezember 1992 ins Leben gerufen. Ausschlaggebend war die Agenda 21, die von der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung (United Nations Conference on Environment and Development UNCED) im Juli 1992 in Rio de Janeiro beschlossen wurde. In der 300 Seiten starken Agenda 21 behandelt das Kapitel 18 die Probleme und Notwendigkeiten einer nachhaltigen Wassernutzung. Der "Tag des Wassers" soll dazu beitragen, die dort aufgeführten Empfehlungen in den einzelnen Ländern umzusetzen. Die Mitgliedsländer der UN sind aufgefordert, am Weltwassertag mit konkreten Aktionen auf die Bedeutung des Wassers für das tägliche Leben aufmerksam zu machen, denn "[...] alle sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten [hängen] weitgehend von der Versorgung mit Süßwasser und von dessen Qualität [ab]". Der Schutz der Wasservorkommen und dessen schonende nachhaltige Nutzung ist laut der UN-Resolution nur durch ein entsprechendes Bewusstsein in der Bevölkerung zu erreichen. Dieser Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit soll der "Tag des Wassers" dienen. Jährlich setzen die Vereinten Nationen schwerpunktmäßig ein bestimmtes Thema fest, unter dem der "Tag des Wassers" steht.


24.05.2007 - Verabschiedung von Dr. Wilking aus dem Beweissicherungsverfahren des Wasserwerkes Vechta

»Im Rahmen der Jahressitzung der landwirtschaftlichen Beweissicherung des Wasserwerkes Vechta am 24.05.07 wurde Dr. Eduard Wilking von Werkleiter Josef Kleier aus dem Beweissicherungsverfahren verabschiedet. Kleier dankte ihm für die langjährige gute und intensive Zusammenarbeit.«

Seit 1986 wird im Einzugsbereich der Brunnen des Wasserwerkes Vechta eine landwirtschaftliche Beweissicherung durchgeführt, um nachweisen zu können, ob der Grundwasserstand durch die Grundwasserentnahme des Wasserwerkes beeinflusst wird und ggf. die in diesem Gebiet bewirtschafteten Ackerflächen dadurch Ertragsnachteile haben könnten. Dieses geschieht mittels eines Vergleiches von Messstellenwerten, Feldbeobachtungen und Ertragsermittlungen inner- und außerhalb des Gebietes durch jeweils einen vom Landvolkverband und einem vom Wasserwerk bestellten Sachverständigen sowie zwei Mitarbeitern der Landwirtschaftskammer. Bis heute konnten keine durch das Wasserwerk Vechta bedingten Grundwasserabsenkungen festgestellt werden. Dr. Eduard Wilking führte seit Beginn der Beweissicherung als Sachverständiger des Landvolkverbandes Vechta e.V. das Verfahren durch.

Als Nachfolger für Dr. Eduard Wilking wurde sein Sohn Dipl.-Ing. agr. Johannes Wilking vom Kreislandvolkverband benannt.


13./14.11.2006 - Multivision "Im Zeichen des Wassers" war zu Gast in Vechta

„Wasser marsch“ im Klassenzimmer

Das bundesweite Schulprojekt die Multivision “Im Zeichen des Wassers” war am 13. und 14. November 2006 zu Gast in der Aula des Gymnasiums Antonianum. Präsentiert wurde insgesamt rund 900 SchülerInnen von sechs weiterführenden Schulen in Vechta die faszinierende Reise in die Welt des Wassers vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) unterstützt durch das Wasserwerk der Stadt Vechta, der Oldenburgischen Landesbank AG (OLB) und die Umweltstiftung S.U.N. im Landkreis Vechta.

Die Ton-Dia-Schau macht Station an den Wasserlöchern der Oasen im Jemen, den feuchten Regenwäldern Brasiliens, den Trinkwasserschutzgebieten und Klärwerken in Deutschland und erinnert unterhaltsam und aufrüttelnd zugleich daran: Wasser ist die Grundlage allen Lebens!

Nicht nur die Erdoberfläche, auch der Mensch besteht zu zwei Dritteln aus Wasser. Über eine Milliarde Menschen leben jedoch weltweit ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser, doppelt so viele haben keinen sanitären Anschluss. Jährlich sterben sechs Millionen Kinder, weil sie verunreinigtes Wasser getrunken haben. Und bei uns: Wasser plätschert in bester Qualität ganz selbstverständlich aus dem Wasserhahn und lässt oft die Kostbarkeit dieser Ressource vergessen.

„Wasser ist ein faszinierendes Element“ begeistert sich auch Angelika Zahrnt, Bundesvorsitzende des BUND für die Multivision. „Der Schutz des Wassers ist eine Überlebensfrage, für uns heute und erst recht für die nachfolgenden Generationen“ erklärt Frau Zahrnt die Gründe für das Projekt. In Deutschland sorgen die Wasserwerke für die zuverlässige Belieferung mit einwandfreiem Trinkwasser. „Alles selbstverständlich und dabei vergessen wir oft, dass es sich um eine wertvolle Ressource handelt, die wir wie die Luft zum Leben brauchen.“ erinnert Zahrnt.

Wissensdurst löschen will der BUND mit der Multivisionsschau, welche seit Mai 2004 an Schulen in Deutschland tourt. Diese Schau ist informativ, aufrüttelnd und unterhaltsam zugleich. Inhalte aus dem Schulunterricht werden aufgegriffen und bieten für LehrerInnen einen idealen Anknüpfungspunkt für den fächerübergreifenden Unterricht. Wasser und seine Kostbarkeit werden so auf motivierende Weise für SchülerInnen „begreifbar“, ebenso wie für Erwachsene. Das aussagestarke Bildmaterial wurde aus Archiven der ganzen Welt unter künstlerischen Aspekten zusammengetragen und zu einem Gesamtwerk vereint.

Weitere Informationen zur Multivision und der Schau „Im Zeichen des Wassers“ finden Sie im Internet unter www.multivision.info. Dort stehen auch begleitende Materialien zum Download bereit.


21.07.2005 - Chronik der Vechtaer Trinkwasserversorgung erschienen

»Redaktionsteam übergibt umfangreiches Werk an Autor«

Der Werksleiter des Vechtaer Wasserwerks, Erster Stadtrat Josef Kleier, hat jetzt die Chronik über die Trinkwasserversorgung in Vechta vorgestellt. Kleier, auf dessen Initiative dieses Buch erstellt wurde, übergab die ersten Exemplare dieser mehr als 120 Seiten umfassende Publikation an den Autor des Buches, Lukas B. Aufgebauer und seine Redaktionskollegin Betriebsleiterin Sabine Cramer. Die Chronik trägt den Titel „Endlich Gutes Wasser“. Sie erinnert daran, dass vor jetzt 50 Jahren die erste öffentliche Trinkwasserversorgung in Vechta installiert wurde. Unterstützt durch zahlreiche Abbildungen und viele historischen Fotografien, wird die Vechtaer Geschichtsschreibung ergänzt und alles wissenswerte rund um das Thema „Wasser“ dargestellt. Der Autor Lukas B. Aufgebauer stammt aus dem Oberbergischen und ist als Student für „Neuere Geschichte“ seit 1997 in Vechta wohnhaft. Rechtzeitig zum 50jährigen Bestehen des Wasserwerks Vechta ist das Buch nun in den Vechtaer Buchhandlungen zum Preis von 8,50 € zu erwerben.


30.10.2006 - Wasserwerk Vechta führt Kundenselbstablesung ein

Bei der Erfassung der Zählerstände für die jährliche Verbrauchsabrechnung geht das Wasserwerk Vechta in diesem Jahr einen neuen Weg. Erstmals kann der Verbraucher seine Daten selber erfassen und per Postkarte an den Versorger zurücksenden. Mit dieser kundenfreundlichen Verbrauchserfassung kommt das Unternehmen den Wünschen vieler Verbraucher entgegen. Sie müssen nicht mehr auf den Ableser warten.

Die bequeme und zeitgemäße Alternative zum Ableserbesuch ist die Kundenselbablesung. Das Vorgehen ist für den Kunden denkbar einfach: Alle Haushalte erhalten eine sehr einfach auszufüllende Ablesekarte, in die der Zählerstand eingetragen wird. Anschließend kann die Karte unfrankiert in den nächsten Briefkasten eingeworfen werden. Josef Kleier, Werkleiter beim Wasserwerk Vechta, erläutert: „Das Ablesen und Ausfüllen ist denkbar einfach: Sollten unsere Kunden trotz der selbsterklärend auszufüllenden Ablesekarte Fragen haben, stehen wir natürlich telefonisch beratend zur Seite.“

Rund 7.500 Haushalte werden ab dem 15. November ein Anschreiben des Wasserwerks mit einer integrierten Antwortkarte erhalten, die an der Perforierung einfach abgetrennt werden kann. Die Karte soll innerhalb der darauf folgenden 14 Tage ausgefüllt werden. Selbstverständlich ist die Adresse des Kunden bereits eingedruckt, auszufüllen sind nur das Ablesefeld des Wasserzählers, hier wird die Kubikmeter-Zahl abgerundet ohne Nachkommazahl eingetragen, sowie das Datum der Ablesung und die Unterschrift der Kunden.

 

Hinter dem Ableseprozess steht eine ausgefeilte und vielfach erprobte Projektsteuerung eines großen Dienstleisters. Die rücklaufenden Karten werden maschinell gescannt und auf vorgegebene Verbrauchswert-Erwartungen geprüft. Diese plausibilisierten Daten werden dem Wasserwerk Vechta tagesaktuell online zugestellt. Auf einer speziellen Website kann der Versorger jederzeit den Rücklauf verfolgen und interne Auswertungen und Reports erstellen.

Das Wasserwerk Vechta erwartet eine hohe Akzeptanz der Kundenselbstablesung im Versorgungsgebiet und bittet die Kunden um rege Teilnahme.


25.10.2006 - Werksausschuss des Wasserwerkes Vechta tagt
letztmalig in alter Zusammensetzung

Der Werksausschuss des Wasserwerkes Vechta tagte gestern (25.10.2006) letztmalig in der bisherigen Konstellation. Der Ausschuss wird in den nächsten fünf Jahren ein komplett neues Gesicht erhalten. Karl-Heinz Heidemann und Altbürgermeister Bernard Kühling gehören dem neuen Rat nicht mehr an. Die weiteren Mitglieder werden sich im neuen Stadtrat anderen Aufgabenfeldern zuwenden. Der Ausschussvorsitzende Heiner Dammann bedankte sich im Namen aller Mitglieder insbesondere bei der Betriebsleiterin Sabine Cramer für die sehr gute Zusammenarbeit und Sitzungsvorbereitung. Mit einem Blumenstrauß wünschte er ihr für den anstehenden Mutterschaftsurlaub alles Gute. Werkleiter Josef Kleier überraschte alle ausscheidenden Mitglieder mit der Neuauflage einer Flasche „Vechtaer Wasser“. Eine besondere Ehrung wurde Herrn Hans-Peter Meerpohl zuteil. Er gehörte dem Werksausschuss ununterbrochen seit 1981 an und hat damit wesentlich zur positiven Entwicklung des Wasserwerkes beigetragen. Für sein 25 jähriges Engagement wurde Meerpohl mit einer Urkunde geehrt.. Eine Ehrung für 20 Jahre unermüdlichen Einsatz für die Belange des Wasserwerkes Vechta wurde auch Bernard Kühling zuteil. Der Ausschuss konnte einen positiven Jahresabschluss 2005 feststellen und stimmte dem Wirtschaftsplan 2007 und einer Änderung der Wasserabgabensatzung zu. Zur Fliesensanierung des Erdhochbehälters an der Grafenhorststrasse machte der Ausschuss mit der Auftragsvergabe den Weg frei.


01.06.2006 - Branchenbild der Wasserwirtschaft

Die Verbände (ATT, BGW, DBVW, DVGW, DWA und VKU) der Wasserwirtschaft legen mit dem „Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft 2005“ erstmalig ein umfangreiches Gesamtbild der Wasserbranche in Deutschland vor. Mit dem Bericht wird der Leistungsstand und die wirtschaftliche Effizienz der Wasserwirtschaft veranschaulicht. In Bezug auf die geplante Modernisierungsstrategie für den ordnungspolitischen Rahmen der Wasserwirtschaft wird Politik, Öffentlichkeit und allen Interessierten damit ermöglicht die Leistungsfähigkeit der deutschen Wasserwirtschaft umfassend zu beurteilen. Damit wird dem Wunsch von Öffentlichkeit und Politik entsprochen die Dienstleistungen der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung transparent zu machen.

Kernaussage des Branchenbildes ist die Leistungsstärke der Wasserversorger und Abwasserentsorger. In den Bereichen Effizienz, Sicherheit und Qualität der Ver- und Entsorgung und Nachhaltigkeit werden hohe Maßstäbe gesetzt. Versorgungsunterbrechungen sind in Deutschland, aufgrund der hohen technischen Standards bei Aufbereitung und Verteilung sowie des im europäischen Vergleich sehr guten Zustandes der Netze, unbekannt. Die deutschen Wasserversorgungsunternehmen haben im europäischen Vergleich mit Abstand die geringsten Netzverluste. Trinkwasser steht den Bürgern stets in hervorragender Qualität zur Verfügung und das bei einer rund zehn Jahren herrschenden Preisstabilität. Die Steigerungsraten seien nahezu identisch mit der Steigerung der sonstigen Lebenshaltungskosten. So geben die Deutschen jährlich weniger für ihr Trinkwasser aus als der französische oder englische Verbraucher


22.03.2006 - Weltwassertag steht unter dem Motto "Wasser und Kultur"

Der internationale Tag des Wassers am 22. März 2006 steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wasser und Kultur“. Damit wollen die Vereinten Nationen das Bewusstsein der Menschen für die Ressource Nr. 1 – das Wasser – schärfen, denn Wasser ist die Basis aller Lebensformen und die Grundlage unserer Kultur. Das Motto „Wasser und Kultur“ verweist auch auf Kulturdenkmäler wie etwa im Zweistromland oder Ägypten, Zentren der ersten Hochkulturen. In Deutschland zeugen Aquädukte und Wassertürme von der langen Geschichte der Wasserversorgung. Eine Verbesserung der weltweiten Wasserversorgung schafft nicht zuletzt die Lebensgrundlage der nächsten Generationen.

„Die Trinkwasserversorgung in Deutschland ist hervorragend. Aufgrund der hohen technischen Standards bei der Aufbereitung und Verteilung und des sehr guten Zustands der Netze sind längere Versorgungsunterbrechungen unbekannt. Darüber hinaus investiert die deutsche Wasserwirtschaft in Erhalt, Modernisierung und den weiteren Ausbau der Versorgungsanlagen. Seit 1990 wurden in Deutschland rund 37 Milliarden Euro für die Wassergewinnung, Aufbereitung und Speicherung, für Wassertransport- und Wasserverteilungsanlagen ausgegeben“, so Erster Stadtrat Josef Kleier, Werkleiter des Wasserwerkes Vechta.

Versorgungssicherheit und Qualität haben für die Kunden die größte Bedeutung. Dabei muss Qualität nicht teuer sein: Mit bundesdurchschnittlich 1,81 Euro je 1000 Liter Trinkwasser ist der deutsche Wasserpreis seit Jahren nahezu stabil. Die Bürger der Bundesrepublik Deutschland zahlen täglich etwa 23 Cent für ihr Trinkwasser. In Vechta nur 11 Cent, da hier 1.000 Liter im Schnitt 0,88 Euro kosten. Eine Investition die sich lohnt, denn das deutsche Trinkwasser ist für seine gute Qualität weltweit bekannt.

Der internationale Tag des Wassers wurde 1992 auf der Vollversammlung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro ins Leben gerufen. Hintergrund war die Agenda 21, die im Juli 1992 von den Vereinten Nationen beschlossen wurde. Darin werden die Probleme und Notwendigkeiten einer nachhaltigen Entwicklung der Wassernutzung und -versorgung behandelt. Im Rahmen der internationalen Wasserdekade 2005–2015 soll der Weltwassertag zur Umsetzung von Projekten und Programmen beitragen, die sich der Verbesserung der Wasserversorgung widmen. Er soll helfen, die festgesetzten Empfehlungen in den einzelnen Ländern in gezielte Maßnahmen umzusetzen. Die Mitgliedsstaaten der UN sind aufgefordert, am Weltwassertag durch konkrete Aktionen auf die Bedeutung des Wassers als Lebensmittel Nr. 1 aufmerksam zu machen und damit in der Öffentlichkeit Bewusstsein für das Thema zu erzeugen. Der Tag des Wassers steht jedes Jahr schwerpunktmäßig unter einem anderen Motto.


09.02.2006 - Stellenausschreibung beim Wasserwerk Vechta

Beim

Wasserwerk Vechta

ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer

  • Fachkraft für Wasserversorgungstechnik

zu besetzen.

Alternativ kann die Stelle auch mit einer/einem

  • Gas- und Wasserinstallateur/in
    oder vergleichbar

besetzt werden.

Das Aufgabenfeld umfasst die Mithilfe im Betrieb, die Unterhaltung und den Ausbau des Rohrnetzes des Wasserwerkes Vechta. Daneben sind auch Aufgaben im Wassergewinnungsbereich zu übernehmen.

Das Wasserwerk Vechta ist ein Eigenbetrieb der Stadt Vechta mit 12 Mitarbeitern, dessen Versorgungsgebiet das Stadtgebiet Vechta umfasst. Über ein rd. 190 km langes Rohrnetz werden jährlich ca. 1,6 Mio. m3 Trinkwasser an über 7.200 Haushalte abgegeben.

Voraussetzung für die Einstellung ist eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik, als Gas- und Wasserinstallateur/in oder vergleichbaren Abschluss. Praktische Berufserfahrung im Rohrnetzbetrieb eines Wasserversorgungsunternehmens oder eines artverwandten Unternehmens wären zusätzlich von Vorteil. Die Bewerber/innen sollten Verantwortungsbewusstsein, handwerkliches Geschick, Selbständigkeit und Einsatzbereitschaft zeigen, und bereit sein, im Rahmen von flexiblen Arbeitszeiten auch in den Abendstunden und an den Wochenenden zu arbeiten (Rufbereitschaft). Der Arbeitsbereich erfordert auch den Umgang mit dem Computer und moderner Regeltechnik. Wohnsitznahme in Vechta und Führerschein Klasse B, BE (alt Klasse 3) sind Einstellungsvoraussetzung.

Die Entgeltzahlung erfolgt nach dem geltenden Tarifrecht entsprechend den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnissen und Tätigkeitsnachweisen) werden innerhalb 3 Wochen nach Erscheinen dieser Anzeige erbeten an die

Stadt Vechta, Amt für Verwaltungsservice und Personal,
Burgstr. 6, 49377 Vechta


14.11.2005 - Wasserzähler im Stadtgebiet Vechta werden abgelesen

Wie das Wasserwerk Vechta mitteilt, werden ab Donnerstag, dem 17. 11.2005 in einem Zeitraum von ca. vier Wochen im Gebiet der Stadt Vechta die Wasserzähler des Wasserwerkes Vechta für die Jahresverbrauchsabrechnung 2005 abgelesen. Die Außendienstmitarbeiter können sich auf Verlangen ausweisen. Sofern keine Person angetroffen wird, kommt der Mitarbeiter am nächsten Tag erneut vorbei. Wer tagsüber regelmäßig nicht zu Hause ist, kann den Wasserzähler selbst ablesen und den Zählerstand unter Tel. 04441/9285-85 fernmündlich mitteilen. Nach Dienstschluss zeichnet ein Anrufbeantworter die Mitteilungen auf. Der Zählerstand kann darüber hinaus auch auf den Internetseiten des Wasserwerks Vechta (www.wasserwerk-vechta.de) eingetragen, oder per E-mail: wasserwerk@vechta.de , per Telefon (04441/9285-85) oder per Telefax (04441/9285-11) übermittelt werden. Wo trotz aller Versuche kein Zählerstand ermittelt werden kann, werden den Kunden Rechnungen mit geschätzten Verbrauchswerten übersandt. Solche Schätzungen sind jedoch selten genau. Unter den Selbstablesern werden wieder attraktive Preise verlost. Das Wasserwerk bittet darum, den Zugang zu den Wasserzählern und die Zähler selbst freizuhalten um dadurch ein ungehindertes Ablesen zu ermöglichen. Gleichzeitig weist das Wasserwerk Vechta wegen der bevorstehenden Frostperiode darauf hin, dass Wasserzähler, die nicht in frostfreien Räumen untergebracht sind, gegen Frost ausreichend geschützt werden müssen. Gefährdet sind auch Wasserzähler in beheizten Räumen, die dem Kaltluftstrom aus Lüftungsöffnungen ausgesetzt sind.


02.11.2005 - Kinosondervorstellung - Preisübergabe Mitmachaktion

Anlässlich des Jubiläums „50 Jahre öffentliche Trinkwasserversorgung in Vechta“ haben sich die Grundschulen in Vechta, inspiriert vom Thema „Wasser für das Leben“, mit tollen Bildern, Collagen, Mobilies, Spielen und vielem mehr an der Mitmachaktion des Wasserwerkes Vechta beteiligt. Sämtliche Exponate wurden bereits am Tag der offenen Tür im Juli beim Wasserwerk Vechta ausgestellt und prämiert. Eine Jury hatte aus den zahlreichen Werken die Gewinnerklassen ermittelt, die nun zu einer Kinosondervorstellung eingeladen wurden.

Werkleiter Josef Kleier begrüsste heute rund 230 SchülerInnen und die beteiligten LehrerInnen aus Vechtaer Grundschulen im Metropol Kino zur Sondervorstellung „Wallace und Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen“. Er bedankte sich nochmal recht herzlich im Namen des Wasserwerkes Vechta für die tolle Beteiligung an der Aktion und wünschte allen viel Spass bei dem dann folgenden Film.

Das Licht ging aus und nicht nur die Kinder hatten eine Riesengaudi mit Wallace und seinem treuen Gefährten Gromit, die in ihrem jüngsten Abenteuer ihr kleines Städtchen vor unliebsamen Nagern schützen müssen, um den anstehenden Gemüsewettbewerb zu retten. Der lustige Film war bis zur letzten Minute spannend und natürlich fehlte auch die Geräuschkulisse von raschelnden Chipstüten nicht.

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, wie man es auch den strahlenden Gesichtern ansehen konnte.


28.09.2005 - Preisübergabe an die Gewinner des Luftballonwettbewerbes

Beim Tag der Offenen Tür am 10.07.2005 veranstaltete des Wasserwerk Vechta einen Ballonwettbewerb. Nunmehr wurden die Gewinner ermittelt und die Preise von Werkleiter Josef Kleier übergeben. Der erste Preis (ein Fahrrad) ging an Katharina Sieveke aus Vechta. Ihr Ballon legte mit mehr als 200 Km die weiteste Strecke zurück. Weitere Gewinner sind: Rebecca Luers, Simon Witte und Laura Rolfsen.


14.09.2005 - Wassergenerationenvertrag

Stellvertretend für alle Vechtaer Grundschulen übergab am 14.09.2005 Werkleiter Josef Kleier eine Ausfertigung des Wassergenerationenvertrages an den beteiligten Schüler Aaron Deux und die Schulleiterin Carla Hackmann von der Christophorusschule. Der Wassergene-rationenvertrag war im Rahmen des Tages des offenen Tür beim Wasserwerk Vechta im Juli – stellvertretend für alle Grundschüler in Vechta – von Schülervertretern und – für die Er-wachsenen – von verantwortlichen Politikern unterzeichnet worden. Diese Aktion soll auf die besondere Bedeutung des Lebensmittels Nr. 1 hinweisen und den Blick dafür schärfen, dass alle dafür etwas machen müssen, damit die sehr gute Qualität - auch für die nachfolgenden Generationen - erhalten bleibt. Aktuell haben weltweit 1,2 Milliarden Menschen keinen Zu-gang zu sauberem Wasser.


10.07.2005 - Tag der offenen Tür in Holzhausen

»50 Jahre öffentliche Trinkwasserversorgung in Vechta«

Nach Tagen voller Bangen – aufgrund anhaltenden Regenwetters – konnte das Wasserwerk Vechta am Sonntag dem 10. Juli 2005 in Holzhausen bei strahlendem Wetter seinen Tag der offenen Tür begehen.

Um 10.00 Uhr begrüßte Bürgermeister Bartels alle geladenen Gäste zu einem feierlichen Festakt. Er ließ in seiner Ansprache das Augenmerk auf die gute nachhaltige Trinkwasserversorgung vorort richten und bedankte sich insbesondere bei den Bediensteten des Wasserwerkes Vechta für die insgesamt gute Arbeit. Diesem Dank schloss sich dann auch Werkleiter Kleier in seiner Rede an und stellte bei der Gelegenheit die Chronik „Endlich gutes Wasser“, die anläßlich des Jubiläums herausgegeben wurde, den Gästen vor. Für die Festansprache konnte der Staatssekretär des Nds. Umweltministeriums, Herr Dr. Eberl gewonnen werden, der in seinem kurzweiligen Vortrag besonders aktuelle Themen ansprach.

Ab 11.00 Uhr öffneten sich die Pforten mit einem Jazz-Frühschoppen mit der bekannten Formation „Jazz for fun“ für zahlreiche Besucher, die sich bis 18.00 Uhr über „ihre“ Trinkwasserversorgung informieren konnten.

Sämtliche Führungen durch das Werk mit seiner Aufbereitungsstrecke und der aktuell sanierten Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik waren sehr gut besucht. Die Wassermeister Marco Stockhoff und Rudi Bockemühl waren rund um die Uhr im Einsatz. Kinder konnten sich künstlerisch an der Malstation betätigen oder sich an der von Marina Wais begleiteten Rätselaktion beteiligen. Für jeden gab es ein kleines Präsent. Am Luftballonstand von Luise Jansen wurden Postkarten per Luftpost auf den Weg gebracht. Die 3 Karten, die die weiteste Strecke zurücklegen, bekommen einen Preis. Am Info-Stand von Brigitte Holzenkamp wurden Präsente ausgegeben und es konnte dort die Chronik zum Einführungspreis erworben werden. Bei Klaus Seibert wurde man über das beim Wasserwerk Vechta eingeführte Geo-Informations-System informiert und bei Josef Nuxoll und Ludger Tegenkamp über die Trinkwasser-Installationen. Regelmäßig fanden auch kostenlos Kutschfahrten zu den Gewinnungsbrunnen statt.

Um 15.00 Uhr wurde dann mit Schülervertretern der Vechtaer Grundschulen und Vertretern der Politik der bereits 1995 abgeschlossene Wassergenerationenvertrag erneuert. Anschließend fand die Preisverleihung zur Mitmachaktion für die Grundschulen in Vechta zum Thema „Wasser für das Leben“ statt. Musikalisch umrahmt wurden diese Programmpunkte von Kindern der Christophorusschule unter der Leitung von Frau Schwarte.

Der Tag der offenen Tür war aber auch eine gute Gelegenheit für die Fremdfirmen – mit denen das Wasserwerk Vechta eng zusammenarbeitet – sich zu präsentieren. Die Firma Tepe aus Dinklage machte dies aufwendig mit der anschaulichen Darstellung der Installationen im Erdreich. Die Freiwillige Feuerwehr bot Wasserspiele an. Die Firma S & H zeigte aktuelle Installationen und die EWE stellte an ihrem Stand ein Gasauto vor. Auch konnte man hier seine Geschicklichkeit am Surfsimulator oder beim „heißen Draht“ unter Beweis stellen. Das Technische Hilfswerk Osnabrück war mit seiner kompletten Trinkwasseraufbereitung angerückt und beeindruckte mit zwei 8.000 l Behältern für aufbereitetes Wasser. Das Tourist-Information Nordkreis Vechta war mit einem Infostand vertreten, genauso wie die Landwirtschaftskammer Weser- Ems. Das Andreaswerk Vechta stellte Arbeiten zum Thema „Haus und Garten“ aus, die man auch käuflich erwerben konnte. Dies galt auch für das Angebot zweier Aussteller von Schwengelpumpen und Zierbrunnen.

Auch für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt. Der Bierpavillion war gut besucht. Die Anbieter von Kaffee und Kuchen waren mit ihrem Geschäft zufrieden und der Stand mit Steaks, Reibekuchen, Bratwurst & Pommes hatte viel zu tun.

Man kann sagen: Der Tag der offenen Tür beim Wasserwerk Vechta war ein voller Erfolg.


20.06.2005 - Aktionstag „Wasser macht Schule“ am 06. Juli 2005

Das Wasserwerk Vechta startet in diesem Jahr ein für Vechta völlig neuartiges Projekt. Gemeinsam mit der Geschwister-Scholl-Realschule wollen wir die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 für das Thema Wasser sensibilisieren und ihnen die Gelegenheit bieten, die Wasserversorgung vor Ort praktisch zu erfahren.

Vorbeugender Gewässerschutz, Wasserkreislauf, Kenntnisse über das Lebensmittel Trinkwasser, seine Gewinnung, Verteilung und Qualität sind bereits heute Bestandteil des schulischen Lehrplans. Im Rahmen des Unterrichtes besuchen Schülerinnen und Schüler selbstverständlich auch seit vielen Jahren unter anderem unser Wasserwerk, um sich über die Wasserversorgung in der Region zu informieren.

Neu wird in diesem Jahr sein, dass wir die Schülerinnen und Schüler zu eigenen kreativen Überlegungen anregen und sie ermuntern wollen, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen: praktisches, konkretes und selbstständiges Arbeiten statt passiven „Erduldens“ langer Erklärungen und Besichtigungen. Dazu werden wir gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern im Wasserwerk sieben Lernstationen vorbereiten.

Bei einem Aktionstag im Wasserwerk arbeiten die Schüler – in Gruppen von 4–5 Kindern – diese Stationen ab. Die Arbeitsergebnisse sind in einem Laufzettel festzuhalten. Das Ganze werden wir zum Schluss gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern bewerten und die besten Gruppen mit einem attraktiven Preis prämieren.

An einer Lernstation müssen die Schüler zum Beispiel mit einem so genannten Lichtlot selbstständig den Grundwasserstand ermitteln. Sie erfahren im Vergleich mit den Werten aus den letzten Jahren unter anderem, dass der Grundwasserspiegel im Jahresverlauf schwankt. Sie diskutieren, welche Faktoren Einfluss auf den Grundwasserstand haben.

An einer anderen Station lernen die Schüler die natürliche Filterfunktion des Bodens kennen. Dazu bauen sie einen einfachen Bodenfilter aus Sand und Kies zusammen und beschicken diesen mit verschmutztem Wasser. Wurde alles richtig gemacht, können die Schüler die Reinigung des Wassers verfolgen. Sie erkennen, wie das Regenwasser im Boden vom Schmutz befreit und zu sauberem Grundwasser wird. Ist der Boden dagegen nicht intakt, die Umwelt nicht „gesund“, wird es immer schwieriger, eine hohe Trinkwasserqualität sicherzustellen.

Bleibt den Schülerinnen und Schülern zu wünschen, dass sie die Wasserversorgung von Vechta als spannendes Unterrichtsthema erleben dürfen.


29.03.2005 - 50 Jahre öffentliche Trinkwasserversorgung in der Stadt Vechta

»Wasserwerk begeht Jubiläum mit Tag der offenen Tür am 10. Juli 2005«

„Wie allgemein bekannt geworden sein dürfte, haben die städtischen Verwaltungskörperschaften die Anlage einer allgemeinen Wasserversorgung beschlossen.“ So beginnt ein Artikel in der OV von Donnerstag, den 17. Mai 1934 mit der Überschrift: „Die Bohrungen nach Wasser in Vechta“. In dem Artikel wird weiter ausgeführt: „Vechtaer Rutengänger haben dort (Stationsweg) Wasseradern festgestellt und die Brunnenbohrfirma Stönner in Vechta hat bereits zwei Bohrungen – etwa 40 m tief – ausgeführt. Am Samstag, dem 1. September 1934 fand unter Leitung von Oberstudienrat Dr. Henßen eine Versammlung des Bürgervereins Vechta statt, auf der eine erschöpfende Aufklärung über das Projekt der Wasserversorgung Vechtas gegeben wurde. Es war ein Rohrnetz von 12,5 km vorgesehen mit etwa 675 Hausanschlüssen. Die Gesamtbaukosten wurden mit 275.000,00 DM veranschlagt. Das monatliche Wassergeld pro Anschluss sollte 3,60 DM kosten. Wasserzähler waren nicht vorgesehen. Der damalige Bürgermeister Dr. Brandis sprach auf der Versammlung die Hoffnung aus, dass das Projekt bis zum 01.04.1935 endgültig fertig gestellt sei; eine trügerische Hoffnung.

Schwierig gestaltete sich die Beschaffung des Baumaterials in der Folgezeit. Der Baubeginn scheiterte am Eisenmangel – aufgrund der „Belastung des Eisenmarktes“ war es nicht möglich, eine Kennziffer für die benötigte Eisenmenge zu erhalten. Eisen war Reichsangelegenheit geworden, die Rüstungsmaschinerie lief auf Hochtouren. Und da die Rohrleitungen jener Zeit aus Gusseisen bestanden, gab es wenig Hoffnung, dass anstelle von Kanonenrohren Wasserrohre gegossen werden könnten.

In den Nachkriegsjahren waren seitens der Stadt Vechta und des Landkreises Bestrebungen im Gange, für Vechta, Lohne und Dinklage eine Gruppenwassserversorgung zu schaffen. Als nach langem Hin und Her die Gruwa „ins Wasser“ fiel, ergriff Vechta erneut die Initiative zum Bau einer städtischen Wasserversorgung.

Mit den Worten: „Gott möge das Werk, das wir hier im Auftrage und für die Bürger unserer Stadt beginnen, segnen“, tat Bürgermeister Möller am 05.04.1954 den ersten Spatenstich für das neue Wasserwerk.

Nach einem Jahr Bauzeit wurde am 29.03.1955 am Weltgesundheitstag das Wasserwerk in einer Feierstunde in der Overbergschule seiner Bestimmung übergeben. Über 27 km Rohrnetz und 1.015 Hausanschlüsse sowie der Werksanlagen wurden mit einem Kostenaufwand von 1.652.101,32 DM erstellt. Die Wasserabgabe im ersten Betriebsjahr betrug ca. 200.000 m³. Zwecks Wasserspeicherung und Druckerhöhung wurde im Jahre 1962 ein auf dem Galgenberg belegener Erdhochbehälter in Betrieb genommen, der mit einem Kostenaufwand von 560.000,00 DM erstellt wurde.

50 Jahre später umfasst das Rohrnetz heute eine Strecke von 190 km. 7.180 Grundstücke sind an das Versorgungssystem angeschlossen. Das versorgte Gebiet umfasst etwa 28.000 Einwohner. Die jährliche Abgabe von Reinwasser steigerte sich bis heute auf rund 1,6 Mio. m³.

Das Wasserwerk Vechta stellt sich heute als moderner Dienstleistungsbetrieb der Stadt Vechta gut dar. Es konnte aktuell eine bauliche Erweiterung der Verwaltung realisiert werden. Die gesamte elektronische Steuerung des Wasserwerks, der Förderbrunnen und des Erdhochbehälters an der Grafenhorststraße wurden modernisiert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Diese Investitionen sichern auch zukünftig die Versorgung unserer Kunden mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser.

Ein m ³ Trinkwasser kostet seit 1999 0,77 Euro zzgl. einer Grundgebühr von monatlich ab 3,28 Euro. Damit liegt das Wasserwerk Vechta - von 109 in Niedersachsen erhobenen Wasserpreisen – an 14. Stelle und ist im Vergleich zu den umliegenden Trinkwasserversorgern am günstigsten.

Das Wasserwerk Vechta begeht das Jubiläum „50 Jahre öffentliche Trinkwasserversorgung in Vechta“ am 10. Juli mit einem Tag der offenen Tür in Holzhausen. Werkleiter Josef Kleier und die Mitarbeiter vom Wasserwerk Vechta möchten alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen „Ihr“ frisch umgebautes und saniertes Wasserwerk zu besuchen. Der Tag beginnt um 11.00 Uhr mit einem Jazzfrühschoppen mit „Jazz for Fun“ und weiteren Programmpunkten an. Für das leibliche Wohl ist gesorgt und für Kinder sind verschiedene Aktionen vorbereitet.


31.03.2005 - Preisübergabe des Vechtaer Wasserwerks am „Tag des Wassers“

»Josef Kleier weist auf Bedeutung der Trinkwasserversorgung hin«

Der Werkleiter des Vechtaer Wasserwerks, Josef Kleier, hat jetzt die Preise an die Gewinner der Aktion „Zählerstand mitteilen und gewinnen“ übergeben. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde gab es für jeden Gewinner einen neuen Trinkwassersprudler und Freikarten für das neu gestaltete Hallenwellen- und Freibad in Vechta. Zudem wurde der Hauptgewinn, ein Jahreswasserverbrauch, verlost. Dieser Preis ging an Sandra Kühling, Pater-Laurentius-Straße in Vechta. Im Hinblick auf den internationalen „Tag des Wassers“ wies Kleier auf die Bedeutung einer adäquaten Trinkwasserversorgung für die Bevölkerung hin und stellte fest, dass weltweit noch immer mehr als 1. Milliarde Menschen über keinen Zugang zu einer si-cheren Trinkwasserversorgung verfügen. Anders in Vechta. „Seit nunmehr 50 Jahren liefert das städtische Wasserwerk Trinkwasser von hoher Qualität und unsere jüngsten Investitionen werden diesen hohen Standard auch in der Zukunft sichern“ so Kleier weiter. „Alle Bürgerinnen und Bürger Vechtas sind herzlich eingeladen, sich am Tag der offenen Tür am 10. Juli 2005 hiervon persönlich zu überzeugen“ so Kleier abschließend. An der Gewinnaktion des Vechtaer Wasserwerks hatten sich im Rahmen der Jahresablesung 2004 ca. 700 Haushalte beteiligt und den Zählerstand per Telefon, Fax oder Online ( www.wasserwerk-vechta.de) mitgeteilt.


27.12.2004 - Bauliche Erweiterung beim Wasserwerk Vechta

»Moderne Dienstleistung in moderner Umgebung«

Wer in den vergangen Tagen in Holzhausen beim Wasserwerk vorbeifuhr, konnte eine erhebliche Veränderung beobachten: Das Satteldach des Werkstattgebäudes war abgerissen und ein neues Stockwerk in holzrahmenbauweise von der Firma Bornhorst aus Dinklage errichtet worden. Innerhalb von zwei Tagen konnte das Pultdach von der Firma Witte aus Lüsche aufgebracht werden. Zur Zeit setzt die Firma Becker aus Bakum die Fenster ein und die Vechtaer Firmen Elektro Brüggen und Hollinden sind mit ihren Gewerken, den Elektro- und Heizungsinstallationsarbeiten angefangen. Innerhalb kürzester Zeit konnte der Rohbau „dicht gemacht“ werden, damit die Innenausbauten beginnen konnten. Gelungen ist dies durch die gute Vorbereitung und der Regie des Plankontors Dürkopp und Werner aus Vechta. Voraussichtlich Ende Februar 2005 können die neuen Büroräume und der Konferenzraum bezogen werden. Die Werkleitung freut sich darüber, dass sich im Rahmen der öffentlichen Ausschreibung überwiegende hiesige Firmen durchsetzten konnten.

Erst vor einigen Tagen konnte die Inbetriebnahme der aufwändig sanierten Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik im Wasserwerk Vechta begangen werden. Durch erhebliche Investitionen im Geschäftsjahr 2004 wird sich das Wasserwerk Vechta zukünftig mit einem neuen Gesicht und modernster Technik zu gewohnt günstigen Preisen, bei einer weiterhin sehr guten Trinkwasserqualität, darstellen.


04.12.2004 - Trinkwasser wird nicht teuerer

»Werksausschuss verabschiedet Wirtschaftsplan 2005«

„Der Trinkwasserpreis in Vechta wird im nächsten Jahr nicht steigen. Er liegt auch im nächsten Jahr weit unter dem Bundesdurchschnitt“, das versichert der Werkleiter des Wasserwerks Vechta, Josef Kleier. Am 01.12.2004 verabschiedete der Werksausschuss den Wirtschaftsplan 2005.

Den größten Ausgabenpunkt stellt die Sanierung und der Ausbau des Rohrnetzes in Vechta dar. Mit insgesamt 219.400 Euro sollen unter anderem das Netz im Baugebiet Petersburg, am neuen Sportplatz in Oythe und in den Außenbezirken erweitert werden. Erneuerungen der Rohre sind an der Kolpingstraße, Bahnhofstraße, Zitadelle und am Kuhmarkt geplant. Diese Maßnahmen sollen zum Teil gemeinsam mit der Verlegung von Gas- und Stromleitungen der EWE erfolgen.

Weiterhin steht auf der Ausgabenseite der Erwerb von Grundstücken bzw. Kosten für Landtausche im Wasserschutzgebiet. Dabei geht es in erster Linie um die Flächen im Bereich der Gewinnungsbrunnen. 50 000 Euro werden dafür im Wirtschaftsplan bereitgestellt. Außerdem sind 95 000 Euro für 130 Hausanschlüsse vorgesehen. Mit 50.000 Euro werden die Restmittel für die Beendigung der Sanierung und Erweiterung des Verwaltungsgebäudes im nächsten Jahr bereitgestellt.

Etwa 1,5 Millionen Kubikmeter Wasser sollen im nächsten Jahr durch die Rohre in die Stadt fließen. Das Wasserwerk rechnet mit Einnahmen von etwa 1,4 Millionen Euro. Am Jahresende soll ein Gewinn von rund 78.000 Euro erzielt werden.


04.12.2004 - Mit moderster Technik Qualitätsstandards gesetzt

Seit nunmehr 50 Jahren versorgt das städtische Wasserwerk die Bürger in Vechta mit hochwertigem Trinkwasser. Genau am 01.12.54 wurde das Wasserwerk Vechta - seinerzeit am Kreuzweg - in Betrieb genommen und versorgte erstmalig die Bürger mit einwandfreiem Trinkwasser. 50 Jahre später nahmen der Werksausschussvorsitzende Claus Dalinghaus und Werkleiter Josef Kleier die sanierte Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik in einer kleinen Feierstunde am 01.12.04 offiziell in Betrieb. Durch die Erneuerung der Anlage wurden die Weichen gestellt, die gewohnt hohe Trinkwasserqualität den Bürgerinnen und Bürgern Vechtas auch zukünftig liefern zu können. Die gesamten Umbaumaßnahmen wurden durch die Firma Schulz Systemtechnik, Visbek durchgeführt und durch den Dipl. –Ing. Jörg Panje aus Oythen betreut. Die Arbeiten wurden während des laufenden Betriebes des Wasserwerkes Vechta ausgeführt. Aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern der Firma Schulz, dem Ing. Büro Panje und den Mitarbeitern des Wasserwerkes, gab es zu keiner Zeit eine Beeinflussung der Trinkwasserqualität bzw. der Versorgungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Vechta. Durch die Investition von rd. 240.000,- € wurde die gesamte elektrotechnische Steuerung des Wasserwerkes Vechta, der Förderbrunnen und des Erdhochbehälters an der Grafenhorststraße auf den modernsten Stand der Technik gebracht. Diese Maßnahmen wurden notwendig, da die vorhandenen Anlagen seit 20 Jahren in Betrieb waren und steigende Reparatur- und Instandhaltungskosten verursachten.


15.11.2004 - Zählerstand mitteilen und gewinnen

»Wasserzähler im Stadtgebiet Vechta werden abgelesen«

Wie das Wasserwerk Vechta mitteilt, werden ab Donnerstag, dem 18. November in einem Zeitraum von ca. vier Wochen im Gebiet der Stadt Vechta die Wasserzähler des Wasserwerkes Vechta für die Jahresverbrauchsabrechnung 2004 abgelesen. Die Außendienstmitarbeiter können sich auf Verlangen ausweisen. Sofern keine Person angetroffen wird, kommt der Mitarbeiter am nächsten Tag erneut vorbei. Wer tagsüber regelmäßig nicht zu Hause ist, kann den Wasserzähler selbst ablesen und den Zählerstand unter Tel. 04441/9285-51 fernmündlich mitteilen. Nach Dienstschluss zeichnet ein Anrufbeantworter die Mitteilungen auf. Es ist aber auch möglich, telefonisch einen Termin für die Ablesung zu vereinbaren. Der Zählerstand kann darüber hinaus auch auf den Internetseiten des Wasserwerks Vechta (www.wasserwerk-vechta.de) eingetragen, oder per E-mail: wasserwerk@vechta.de, per Telefon (04441/9285-51) oder per Telefax (04441/9285-11) übermittelt werden. Wo trotz aller Versuche kein Zählerstand ermittelt werden kann, werden den Kunden Rechnungen mit geschätzten Verbrauchswerten übersandt. Solche Schätzungen sind jedoch selten genau. Unter den Selbstablesern werden wieder attraktive Preise verlost. Das Wasserwerk bittet darum, den Zugang zu den Wasserzählern und die Zähler selbst freizuhalten um dadurch ein ungehindertes Ablesen zu ermöglichen. Gleichzeitig weist das Wasserwerk Vechta wegen der bevorstehenden Frostperiode darauf hin, dass Wasserzähler, die nicht in frostfreien Räumen untergebracht sind, gegen Frost ausreichend geschützt werden müssen. Gefährdet sind auch Wasserzähler in beheizten Räumen, die dem Kaltluftstrom aus Lüftungsöffnungen ausgesetzt sind.

Direktlink zur Online-Zählerstandmeldung


02.07.2004 - Diplomarbeit übergeben

»Darstellung der Besteuerung kommunaler Unternehmen«

Vechtas erster Stadtrat und Werkleiter des Wasserwerkes Vechta Josef Kleier konnte kürzlich eine Ausfertigung einer Diplomarbeit von Herrn Diplom- Verwaltungsbetriebswirt Tobias Averbeck aus Bakum in Empfang nehmen. Das Thema der Arbeit lautete: »Besteuerung kommunaler Unternehmen - Steuerliche Tatbestände, Begründungen und Wirkungen am Beispiel einer ausgewählten kommunalen Unternehmensform in rechtlicher und betriebswirtschaftlicher Perspektive - Eine Darstellung am Beispiel des Wasserwerkes Vechta«.

Die Diplomarbeit kommt zusammen gefasst zu dem Ergebnis, dass der Gesetzgeber der Forderung der privaten Unternehmen nach einer gleichmäßigen Besteuerung bis auf wenige Ausnahmen nachgekommen sei. Mit der derzeitigen Besteuerung kommunaler Unternehmen und den Vorschriften zur wirtschaftlichen Betätigung der Gemeinden auf dem Gebiet der Wasserversorgung speziell, könne nicht mehr an Wettbewerbsneutralität zwischen privaten und kommunalen Betrieben erreicht werden.

Die Arbeit ist mit 13 Punkten bewertet worden. Wir gratulieren auf diesem Wege Tobias Averbeck zu diesem guten Ergebnis und zum Diplom-Verwaltungsbetriebswirt!


22.04.2004 - Girlsday beim Wasserwerk Vechta

Wasserwerk Vechta steht weiblichem Nachwuchs offen

Junge Frauen in Deutschland verfügen über eine besonders gute Schulbildung. Dennoch entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für »typisch weibliche« Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus, den Betrieben aber fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs. Der Mädchen-Zukunftstag vermittelt Schülerinnen einen Einblick in Berufsfelder, die Mädchen im Prozess der Berufsorientierung nur selten in Betracht ziehen. Vor allem technische Unternehmen, Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren öffnen ihre Türen für Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 und ermöglichen Betriebserkundungen, Mitmachaktionen und Informationsgespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In Werkstätten, Büros, Laboren und Redaktionsräumen bietet sich eine hervorragende Gelegenheit für Mädchen Einblick in die Praxis verschiedenste Bereiche der Arbeitswelt zu gewinnen und erste Kontakte für die Praktikums- und Ausbildungsplatzsuche herzustellen.

Am 22. April hat der »Girlsday 2004« stattgefunden. Auch das Wasserwerk Vechta hat sich für den weiblichen Nachwuchs geöffnet und 8 Töchtern von Kolleginnen und Kollegen der Stadt Vechta einen Einblick in die Ausbildungsmöglichkeiten beim Wasserwerk Vechta verschafft.

Beim Wasserwerk kann der Beruf der Bürokauffrau/-mann (http://berufenet.arbeitsamt.de/bnet2/B/kurz_B7810101.html) und der Fachkraft für Wasserversorgungstechnik (http://berufenet.arbeitsamt.de/bnet2/F/kurz_B5471103.html) ausgebildet werden.


Liberalisierung in der Wasserwirtschaft?

Der Preis für Verbraucher und Umwelt wäre zu hoch!

Das Europäische Parlament hat in jüngster Vergangenheit zwei aus kommunalwirtschaftlicher Sicht erfreuliche Beschlüsse gefasst, in denen eine Liberalisierung der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung grundsätzlich eine Absage erteilt wird:

1. EP-Entschließung vom 14.01.2004 zum Grünbuch über Dienstleistungen von allgemeinem Interesse (KOM(2003)270 - 203/2152 (INI)).

2. EP-Beschluss vom 11.03.2004 zur Binnenmarktstrategie 2003-2006 (P5_TA-PROV(2004)o183).

Die bereits vorgezeichnete Richtung wird damit in doppelter Weise vom Europäischen Parlament bestätigt:

  • keine sektorielle Binnenmarktrichtlinie à la Strom und Gas für Wasser und Abwasser
  • Modernisierung statt Liberalisierung der Wasserwirtschaft
  • Wasser als gemeinsames Gut der Menschheit, daher keine Anwendung der Regeln des Binnenmarktes für die Bewirtschaftung der Wasserressourcen
  • deutliche Relativierung vermeintlicher Erfolge bisheriger Liberalisierungen, insbesondere in den Infrastrukturbereichen Energieversorgung und Eisenbahnen: Experiment ohne nachweisliche Vorteile, Ablenkung von den eigentlichen Problemen und Gefährdung der Versorgungssicherheit sowie
  • generelle Bewertung des Benchmarking als wirksames Instrument zur weiteren Vollendung des Binnenmarktes und zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union auf dem Weltmarkt.


Weiter zum Thema:
http://www.vku.de/vku/themen/wasser/wasser_11.pdf


26.03.2004: And the winner is...

Gewinnübergabe im Rahmen der Aktion
»Zählerstand mitteilen & gewinnen 2003«

Anlässlich des Weltwasserjahres 2004 hat das Wasserwerk Vechta die Gewinnübergabe der Aktion »Zählerstand mitteilen und gewinnen« im Rathaus der Stadt Vechta durchgeführt.

Für jeden Gewinner gab es zunächst einen Trinkwassersprudler. Darüber hinaus wurde der Hauptgewinn, ein Jahreswasserverbrauch, ausgelost. Dieser Gewinn ging in den Falkenweg in Vechta, an die Familie Middendorf.

Das Wasserwerk freut sich über die große Resonanz, die auch in wirtschaftlicher Hinsicht einen Erfolg darstellt; über 75 Haushalte hatten sich an der Aktion im Rahmen der Jahresablesung 2003 beteiligt und den Zählerstand per Telefon, Fax oder Online (www.wasserwerk-vechta.de) mitgeteilt.


04.06.2003: Deutsches Trinkwasser laut HÖRZU-Wassertest Spitze

Gemessene Werte liegen weit unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte

Berlin, 04. Juli 2003 - Erfreut aber nicht überrascht zeigte sich der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) über die Ergebnisse des HÖRZU-Trinkwassertests.

Der neue HÖRZU-Trinkwassertest, der heute und in den nächsten zwei Wochen in der HÖRZU veröffentlicht werde, beweise wieder einmal, dass das deutsche Trinkwasser Spitzenqualität habe. In über 270 deutschen Städten hat die HÖRZU das Trinkwasser von akkreditierten Labors auf Geschmack, Nitrat, Nitrit, CKW und THM prüfen lassen. Dabei hat sich überall herausgestellt, dass die Werte weit unter den Grenzwerten liegen, die in der neuen Trinkwasserverordnung festgelegt sind.

Die deutsche Trinkwasserverordnung ist zum 1. Januar 2003 in Kraft getreten und setzt die schärfsten Standards für Trinkwasser weltweit.

Der BGW bemängelt allerdings, dass die HÖRZU in ihrer Bewertung auf einen EU-Richtwert für Nitrat Bezug nimmt, den es überhaupt nicht gibt. Der in Deutschland und Europa festgelegte Grenzwert für Nitrat liegt bei 50 mg/l. Alle getesteten deutschen Städte liegen unter diesem Grenzwert. Zum Vergleich: Im Kopfsalat beispielsweise dürfen bis zu 2500 mg Nitrat pro Kilogramm enthalten sein.

Der HÖRZU-Trinkwassertest beweise, so der BGW, dass sich der deutsche Nachhaltigkeitsansatz bewährt habe: Vorsorge sei besser als Reparatur. Sowohl bei der Qualität des Trinkwassers als auch bei den Maßnahmen im Gewässerschutz sei Deutschland weltweit vorbildlich. Zudem würden die deutschen Wasserversorger für Versorgungssicherheit und -qualität jährlich über 2,3 Milliarden Euro in die Sanierung oder Erneuerung von Versorgungsanlagen und Rohrnetzen investieren. Dabei müsse Qualität nicht teuer sein: 100 Liter Trinkwasser kosten durchschnittlich nur etwa 15 Cent.

Die von der HÖRZU fachgerecht ermittelten Werte zeigten auch noch einmal ganz deutlich, wie absurd das unesco-Länderranking sei, nach dem Deutschland bei der Wasserqualität unter 120 Ländern nur Platz 57 erreicht habe, während beispielsweise Bangladesh auf Platz 40 landete.


30.4.2003: Niedriger Wasserpreis in Vechta

Fast 50% günstiger als im Bundesdurchschnitt

Der Wasserpreis des Wasserwerks Vechta zählt zu den günstigsten im gesamten Bundesgebiet. Darauf hat jetzt Vechtas erster Stadtrat Josef Kleier in einer Pressemitteilung hingewiesen. "Nach den neuesten statistischen Erhebungen beträgt der durchschnittliche Wasserpreis im Bundesgebiet 1,72 Euro je cbm. Für das Land Niedersachsen wurde ein Durchschnittswert von 1,28 Euro je cbm ermittelt. In Vechta beträgt der Wasserpreis hingegen lediglich 0,88 Euro je cbm. Damit liegt er fast 50% unter dem Bundesdurchschnitt. Dieser Wert ist ein Indiz dafür, dass unser Eigenbetrieb betriebswirtschaftlich sehr gut geführt wird" so Kleier.


04.04.2003: Aktion Zählerstand online mitteilen: die Gewinner

Gewinnübergabe im Rathaus

Wie das städtische Wasserwerk mitteilt, wurde nunmehr die Preisübergabe anlässlich der Aktion "Zählerstand mitteilen und Gewinnen" vollzogen. Als Preise wurden neben jeweils einem Trinkwassersprudler als Hauptgewinn ein Jahreswasserverbrauch für eine Familie ausgelobt. Dieser Preis ging an die Familie Saurin aus der Malvenstraße. Werkleiter Josef Kleier zeigte sich über die ausgezeichnete Resonanz erfreut. "Besonders in wirtschaftlicher Hinsicht stellt diese Aktion einen Erfolg dar. Mehr als 700 Haushalte haben sich im Rahmen der Jahresablesung 2002 daran beteiligt und den Zählerstand per Telefon, Fax oder via Email mitgeteilt", so Kleier. Kleier wies darüber hinaus auf die Ausstellung "Trinkwasserschutz erleben" hin, die noch bis zum 10.04.2003 im Foyer des Rathauses der Stadt Vechta der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.


19.03.2003: "Trinkwasserschutz erleben" im Rathaus

Ausstellung zum Tag des Wassers

Ein Knopfdruck, ein Hebel wird umgelegt und das Wasser fließt. Trinkwasser findet in unserem Alltag viele Verwendungsmöglichkeiten und wird mit einer Spitzenqualität direkt in die Haushalte & Einrichtungen geliefert. Aber wer weiß schon, welchen langen Weg es hinter sich hat und was alles getan wird, um gutes Wasser direkt aus der Leitung trinken zu können? Deshalb wird auch in Vechta viel getan, um die Trinkwasserqualität langfristig zu sichern.

Mit Änderung des Niedersächsischen Wassergesetzes und der Einführung der Wasserentnahmegebühr für Maßnahmen des vorsorgenden Grundwasserschutzes sind 1992 vom Niedersächsischen Umweltministeriums die Rahmenbedingungen für die Kooperation zwischen Landwirtschaft und Wasserwirtschaft zum Trinkwasserschutz geschaffen worden. Seit 1993 werden in Wassergewinnungsgebieten Grundwasser schonende Wirtschaftsweisen durch diese Wasserentnahmegebühr finanziert. Seit nunmehr 10 Jahren unterstützen Zusatzberater Landwirte bei der Umsetzung dieser Maßnahmen. Die Praxis zeigt, dass Landwirtschaft und Wassergewinnung kein Widerspruch sein müssen. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf Grundwasser schonende Anbauverfahren in der Landwirtschaft gelegt. Mit gezielten Maßnahmen können mögliche Belastungen durch Dünger und Pflanzenschutzmittel minimiert werden.

Das Wasserwerk Vechta konnte zu diesem Thema die Wanderausstellung des Nds. Umweltministeriums "Trinkwasserschutz erleben" in das Foyer des Rathauses der Stadt Vechta - pünktlich zum Tag des Wassers am 22.03.2003 - holen. Auf Schautafeln wird zum "Niedersächsischen Kooperationsmodell" und zu den gebräuchlichsten Grundwasser-Schutzmaßnahmen in der Landwirtschaft informiert. Säulenmodelle stellen die Schutzfunktion und Grundwasserneubildung unserer Böden dar und ein Videofilm zeigt, was in Niedersachsen zum Schutz des Trinkwassers in Trinkwassereinzugsgebieten getan wird.

Begleitet wird diese Wanderausstellung von Darstellungen des Wasserwerk Vechta und der Zusatzberatung der Landwirtschaftskammer Weser-Ems. Das Klärwerk der Stadt Vechta rundet diese Veranstaltung mit dem Thema "Abwasser - als Kreislaufgedanke" ab.

Vom 22.03. - 10.04.2003 kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses der Stadt Vechta (Mo.- Do. 08.00 . 17.00 Uhr; Fr. 08.00 - 13.00 Uhr; Sa. 10.00 - 12.00 Uhr) diese interaktive Ausstellung von jedem Interessenten kostenfrei besucht werden.


21.01.2003: Wasserwerk Vechta jetzt online

Mehr Dienstleistungen für Vechtas Bürger

Ab sofort ist das Wasserwerk der Stadt Vechta auch im Internet präsent. Der von der Vechtaer Agentur Bitter & Partner gestaltete Auftritt informiert zu aktuellen Themen rund um das Thema Wasser. Neben einem Notdienstplan und einem Formulardienst bietet der Auftritt auch wissenswertes zum Hausanschluss, aktuelle Neuigkeiten sowie eine Trinkwasseranalyse. "Durch den Onlinedienst ist es uns gelungen, noch mehr Bürgernähe zu realisieren", so erster Stadtrat Josef Kleier. "Es ist nunmehr möglich, den Wasserzählerstand online mitzuteilen, die Bankverbindung anzupassen oder aber einen Eigentümerwechsel zu melden", so Kleier weiter.


01.01.2003: Neue Trinkwasserverordnung tritt in Kraft

Neue Trinkwasserverordnung garantiert weiterhin höchste Wasserqualität

Ein ganzes Jahr früher als von der EU gefordert, wird mit der neuen Trinkwasserverordnung zum 1. Januar 2003 die Trinkwasserrichtlinie der Europäischen Union in nationales Recht umgesetzt. "Im Unterschied zu vielen anderen Lebensmitteln haben wir beim Trinkwasser bereits seit Jahrzehnten höchste Qualitätsanforderungen. Deutsche Standards für Trinkwasser werden regelmäßig an neue technische und hygienische Erkenntnisse angepasst. Mit der neuen TVO wird der schärfste verbindliche Trinkwasserstandard der Welt etabliert", stellte der wasserpolitische Sprecher des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW), Dieter Bongert, fest. "Die zügige Umsetzung in den Unternehmen beweist wieder einmal das ausgeprägte Bewusstsein der deutschen Wasserwirtschaft für hohe Qualität und Verbraucherschutz. Sorge bereitet uns allerdings, dass die zuständigen Behörden mit ihren Vorbereitungen zum Teil den Anforderungen hinterherhinken."

Mit den in der Trinkwasserverordnung festgelegten Anforderungen zum Schutz des Trinkwassers wird Deutschland seine Position als Land mit einer der besten Wasserversorgungen und hoher Trinkwasserqualität weiter ausbauen. Die TVO setzt die EU-Richtlinie konsequent um und enthält noch einige Verschärfungen.

Wesentliche Neuerung: Der Grenzwert für Blei wird zum Dezember 2003 von 0,04 Milligramm auf 0,025 Milligramm pro Liter gesenkt. Auch das Wasserwerkes Vechta appelliert an die Hausbesitzer, initiativ vorzugehen und Rohre auszutauschen, wenn ein zu hoher Bleigehalt festgestellt wird. Wer befürchtet, dass Wasser aufgrund der Hausinstallation zu viel Blei enthält, kann sich auch an die zuständigen Gesundheitsbehörden wenden. Diese können entsprechende Messungen veranlassen. Wie Werkleiter Josef Kleier mitteilt, steht auch das Wasserwerk Vechta seinen Kunden bei Fragen zur Trinkwasserqualität gerne zur Verfügung.

Eine weitere Neuerung ist die Meldepflicht für Brauch- und Regenwasseranlagen sowie Hausbrunnen. Hier geht es vor allem darum, sagte Kleier, "sicherzustellen, dass diese Anlagen und Brunnen keine Verbindung mit den öffentlichen Wasserversorgungsnetzen haben. Nur so kann vermieden werden, dass das Wasser aus solchen Anlagen das saubere Trinkwasser verschmutzt".


08.11.2002: Trinkwasser aus der Leitung - gut gegen Durst und sparsam

Leitungswasser - Alternative zum Mineralwasser!

Kürzlich haben Tests der Stiftung Warentest erneut ergeben, dass Trinkwasser aus der Leitung den Vergleich mit Mineralwasser aus der Flasche nicht zu scheuen braucht. Wer also seinen Durst löschen will, muss nicht unbedingt zur Flasche greifen. Es reicht, den Wasserhahn aufzudrehen. So ist es jedenfalls ganz überwiegend in Deutschland. Hier wird die Qualität des Trinkwassers rund um die Uhr streng kontrolliert. Bund, Länder, Kommunen und die Wasserwirtschaft sichern gemeinsam, dass die hohen gesetzlichen Anforderungen an die Wasserqualität eingehalten werden. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass der Genuss von Trinkwasser außerdem die Umwelt entlastet, weil für seinen Transport wenig Energie verbraucht und keine Verpackung benötigt wird. Darauf legt das deutsche Umweltbundesamt großen Wert.

Wie aber steht es in anderen EU-Mitgliedstaaten, in denen viele von uns Urlaub machen? Wer erinnert sich nicht an den schlechten Geschmack von so manchem Leitungswasser in Hotels? In etlichen Ländern wird Leitungswasser bewusst nicht auf so hohem Standard gehalten wie in Deutschland und stattdessen spezielles Trinkwasser generell in Flaschen oder Kanistern angeboten. Leitungswasser ist eher Brauchwasser. Dass in Deutschland trotz des riesigen Nachholbedarfs, den das Land in der früheren DDR hatte, heute nur noch ganz wenige Messproben in Ausnahmefällen unerwünschte Stoffe ergeben, ist das Ergebnis einer erfolgreichen Trinkwasserpolitik, um die Deutschland von so machen EU-Nachbarn, aber auch von außerhalb, beneidet wird.

...Jedenfalls steht fest: In Deutschland wird von der hohen Qualität des Leitungswassers oft viel zu wenig Aufhebens gemacht. Dadurch kommt es leicht zur Verschwendung, gegen die mehr getan werden sollte.

Fundstelle: Sicherheitsingenieur 7/02 Autor: Miniterialrat Peter H. Niederelz


07.11.2002: Zehn Jahre kooperativer Grundwasserschutz in Niedersachsen

Erfolgreiche Landwirtschaft mit guten Erträgen und einer "guten Wasserernte"

Die Niedersächsische Landesregierung hat 1992 den Weg des freiwilligen kooperativen Grundwasserschutzes gemeinsam mit der Landwirtschaft und der Wasserwirtschaft eingeschlagen. Welches sind die Hintergründe dafür?

Die Trinkwasserversorgung in Niedersachsen wird zu rund 86 Prozent aus Grund- und Quellwasser gedeckt; das sind jährlich rund 470 Mio m?. Dieses Wasser entstammt den landesweit etwa 500 Trinkwassergewinnungsgebieten, die zum Teil als festgesetzte Wasserschutzgebiete ausgewiesen sind oder die in regionalen oder Landesraumordnungsprogrammen als Vorranggebiete für die Trinkwassergewinnung vorgesehen sind. Die Gesamtfläche dieser Gebiete umfaßt etwa 6.000 km<sum> oder 600.000 Hektar (ha) und damit etwa 14 Prozent der gesamten Landesfläche. Nun liegen diese Gebiete - natürlicherweise - überwiegend im ländlichen Raum, da unter Siedlungsgebieten auf Grund der Versiegelung keine oder kaum eine Grundwasserneubildung stattfindet. Insofern werden diese Gebiete in erster Linie landwirtschaftlich genutzt. Genauer gesagt sind das rd. 300.000 ha - also etwa 50 Prozent der Trinkwassergewinnungsgebietsfläche -, auf denen Ackerbau oder Grünlandwirtschaft stattfindet, der Rest wir überwiegend forstlich genutzt. Ausgehend von der landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2,7 Mio. ha in Niedersachsen insgesamt liegen also rd. 12 Prozent der niedersächsischen Landwirtschaftsfläche in Trinkwassergewinnungsgebieten.

Die vorwiegend landwirtschaftliche Nutzung der Trinkwassergewinnungsgebiete hat zunächst einen entscheidenden Vorteil, denn unter Ackerland findet mit rd. 2.000 qm je ha die größte Grundwasserneubildung statt (bei unbewachsenem Boden bis 3.000 qm). Demgegenüber fällt die Grundwasserneubildung unter Grünland (1.200 qm), Laubwald (800 qm) und Nadelwald (500 qm) deutlich ab. Landesweit gehen wir von einer durchschnittlichen Grundwasserneubildung von 2.000 qm pro ha aus, die jedoch aus technischen und geologischen Gründen nur zu einem Bruchteil von rd. 25 Prozent für die Wassergewinnung verfügbar sind.

In quantitativer Hinsicht - also das mengenmäßige Grundwasserdargebot betreffend - ist die Landwirtschaft demnach ein unverzichtbarer Partner der Wasserwirtschaft.

Krasse Interessenkonflikte zwischen der landwirtschaftlichen Flächennutzung und der Trinkwassergewinnung unter diesen Flächen zeichneten sich dann allerdings in den 80er Jahren in qualitativer Hinsicht ab, hier insbesondere die Nitratgehalte des Grundwassers betreffend. In der Landwirtschaft waren die Stickstoff-Importe aus Dünger deutlich stärker gestiegen als die Stickstoff-Exporte aus Ernteerträgen. Das führte gegen Ende der 80er Jahre zu Stickstoff-Bilanz-Überschüssen von bis zu über 130 kg Stickstoff je ha und Jahr in Niedersachsen. Seit einigen Jahren ist dieser Überschuß rückläufig und betrug 1999 noch rd. 100 kg Stickstoff je ha und Jahr im Landesdurchschnitt. Ein Teil dieses Stickstoffs bewegt sich nun in gelöster Form als Nitrat mit dem Sickerwasser auf das Grundwasser zu und führt dort zu den bekannten Nitratbelastungen, insbesondere im oberflächennahen Grundwasser. Dieser Belastung begegneten viele Wasserwerksbetreiber Ende der 80er Jahre durch Brunnenvertiefungen. Jedoch zeichnete sich die Belastung schon bald auch im Grundwasser dieser tieferen Schichten ab, so dass nachhaltigere Lösungen zur Bewältigung des Problems gefunden werden mussten.

Erste Lösungen per Verordnung - insbesondere für den viehstarken nordwestlichen Raum Niedersachsens mit seiner intensiven Gülledüngung - versuchte die Landesregierung 1990 mit der sogenannten Gülleverordnung zu finden, mit der die zulässigen Güllemengen und -ausbringungszeiten beschränkt wurden. Erste ähnliche Anstrengungen wurden damals auch auf Europäischer Ebene mit der Verabschiedung der "EG-Nitratrichtlinie zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigung durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen" im Jahre 1991 unternommen. Auf Bundesebene kam es dann im Jahre 1996 zur Verabschiedung der Düngeverordnung, die weitere Regeln einer landwirtschaftlichen Flächennutzung enthielt, "um eine Verunreinigung des Wassers oder eine sonstige nachteilige Veränderung seiner Eigenschaften zu verhüten", wie es das Niedersächsische Wassergesetz (NWG § 2 Abs. 3) schon seit 1960 bestimmt.

Trotz dieser Bemühungen wurde weiterhin eine unnatürlich hohe Belastung mit Nitrat im oberflächennahen Grundwasser festgestellt. Die Nitratbelastungen des Grundwassers fanden sich auch in den Wasservorranggebieten für die Trinkwassergewinnung.

Natürlich gibt es auch Belastungen, die andere als landwirtschaftliche Ursachen haben. Aktuelle Untersuchungen zeigen uns aber, dass diese anderen Belastungen - bezogen auf die Gesamtmengen - nur etwa 10 Prozent bis 20 Prozent der Stickstoffeinträge (ATV-DVWK, Arbeitsbericht 2002, Stickstoffbilanz in Deutschland) und nur etwa 35 Prozent der Phosphoreinträge (LAWA 1999, Fließgewässer der Bundesrepublik Deutschland - Karten der Wasserbeschaffenheit 1987-1996) ausmachen. Dennoch kann es nicht darum gehen, der Landwirtschaft die alleinige Verantwortung zuzuschreiben. Wir alle haben von dieser Landwirtschaft profitiert. Viele Bereiche der Landwirtschaft haben in den letzten 20 bis 30 Jahren die qualitativen Anforderungen an die Produktsicherheit erhöht und gleichzeitig wesentliche Beiträge auch zur Erhaltung des Naturhaushaltes geleistet. Die Produktivitätssteigerung ist gewaltig. Und daneben hat die Gesellschaft bisher von der Landwirtschaft vor allem preiswerte Lebensmittel erwartet. So sind die Ausgaben für den Nahrungskorb drastisch gefallen: Von 26 Prozent des durchschnittlichen Haushaltseinkommens im Jahre 1970 auf heute nur noch ca. 13 Prozent. Insofern müssen die hier diskutierten negativen Einflüsse aus der Landwirtschaft auch als gesellschaftlicher Konflikt betrachtet werden.

Die eingangs aufgezeigte Entwicklung hatte deutlich gemacht, dass wir allein mit den Mitteln des Ordnungsrechts nicht weiterkommen. Um die Nitratbelastung aus der Landwirtschaft effizient zu vermindern, hat Niedersachsen daher mit der Achten Novelle zum Niedersächsischen Wassergesetz im Jahre 1992 einen völlig neuen Weg eingeschlagen. Einen Weg, der auf Kooperation und Freiwilligkeit setzt und langfristig den Schutz des Grundwassers vor diffusen Einträgen sicher stellen und aufwändige Techniken zur Beseitigung von Belastungen entbehrlich machen soll. Gleichzeitig war man sich darüber bewusst, dass dieser neue Weg nur dann zum Erfolg führen würde, wenn beide Seiten - also Landwirtschaft und Wasserwirtschaft - ihr Verhalten ändern und aufeinander zugehen. Niedersachsen ist damals diesen neuen Weg gegangen, weil einige wichtige Erfolgsbedingungen für das Kooperationsmodell als gegeben angesehen wurden:

Die Beteiligten haben gemeinsame Interessen und es besteht die Bereitschaft zur ausreichenden Berücksichtigung der Interessen aller Kooperationspartner.

Es gibt gemeinsame aktuelle Probleme und die Beteiligten haben die Bereitschaft zur Lösung dieser Probleme, wobei die Handlungsfelder der beteiligten Akteure berücksichtigt werden.

Bei der Problemlösung sind eine Vielzahl von Rahmenbedingungen zu berücksichtigen, die einer institutionalisierten Kooperation bedürfen.

Seit 1992 sieht das Niedersächsische Wassergesetz - neben den ordnungsrechtlichen Möglichkeiten - daher auch freiwillige und kooperative Maßnahmen vor. Hierzu gehören

  • die Gründung von Kooperationen,
     
  • die grundwasserschutzbetonte Beratung der Landwirte durch die Zusatzberatung Wasserschutz,
     
  • der Abschluss von Freiwilligen Vereinbarungen über grundwasserschonende Wirtschaftsweisen,
     
  • die Durchführung von Modell- und Pilotprojekten zur Erforschung einer auf den Grundwasserschutz ausgerichteten Landwirtschaft.

 

Mit dem sog. "Kooperationserlass" hat das Umweltministerium gemeinsam mit dem Landwirtschaftsministerium im Jahre 1994 die Rahmenbedingungen für den kooperativen Grundwasserschutz geschaffen. Dabei wurden die Regularien zur Zusammensetzung und Arbeitsweise der Kooperationen zwischen der Land- und Wasserwirtschaft bewusst auf ein Mindestmaß begrenzt, um so Gestaltungsspielräume für die standörtlichen Grundwasserschutzkonzepte zu ermöglichen. Mittlerweile sind über 115 Kooperationen gegründet, und die rd. 300.000 ha landwirtschaftlich genutzten Flächen in den niedersächsischen Trinkwassergewinnungsgebieten werden fast vollständig von der so genannten Zusatzberatung Wasserschutz betreut.

Für die Finanzierung dieser Grundwasserschutzmaßnahmen wird die Wasserentnahmegebühr eingesetzt, die - wie in einigen anderen Bundesländern auch - auf das Trinkwasser erhoben wird. Im Haushaltsjahr 2001 wurden rd. 8 Mio Euro für die Zusatzberatung Wasserschutz bereitgestellt und rd. 10 Mio Euro zur Entschädigung von Ertragseinbußen, die aus grundwasserschutzorientierten Wirtschaftsweisen auf der Grundlage der Freiwilligen Vereinbarungen mit Landwirten resultieren. Für die Modell- und Pilotprojekte stehen jährlich rd. 1 Mio Euro zur Verfügung. Themenschwerpunkte dieser Projekte waren bisher z.B. die wassersparende Feldberegnung, die Entwicklung neuer Düngungsstrategien und die Konzeption eines Grundwasserschutzwaldes.

Weitere Finanzierungsschwerpunkte sind:

  • Förderung des Flächenkaufs und der Flächenpacht bei Wasserversorgern zur anschließenden Grünlandnutzung: 1 Mio Euro
     
  • Förderung der Tätigkeiten der Landwirtschaftskammern zu landesweiten Aufgaben zum Grundwasserschutz: 0,7 Mio Euro
     
  • Förderung beim Ausbau von Güllelagerkapazitäten zur Optimierung der Ausbringungsmengen und -zeiten: 1,3 Mio Euro

 

Daraus resultiert ein jährliches Ausgabevolumen von rd. 22 Mio Euro, die das Land Niedersachsen für Maßnahmen zum Grundwasserschutz in der Landwirtschaft seit 1992 zur Verfügung stellt.

Vor Einführung der Wasserentnahmegebühr bestanden in Niedersachsen nur wenige Arbeitskreise, in denen zwischen den Wasserversorgern und den Landwirten in der Regel nur Ausgleichszahlungen im Bereich Pflanzenschutz verhandelt wurden. Nur vereinzelt gab es auch Ansätze für umfassendere Konzepte zum Grundwasserschutz. In mehr als 95 Prozent der Wassereinzugsgebiete fand keine aktive Gestaltung von Grundwasserschutz statt. Heute, 10 Jahre nach Einführung des Kooperationsmodells, hat sich das Bild grundlegend gewandelt und in den landesweit mehr als 115 Kooperationen zwischen der Landwirtschaft und der Wasserwirtschaft sind mehr als 400 Trinkwassergewinnungsgebiete und über 12.000 Landwirte vertreten. Eine weitere Kennzahl, welche die große Akzeptanz des Kooperationsmodells verdeutlichen mag, sind die in Niedersachsen jährlich abgeschlossenen rd. 10.000 Freiwilligen Vereinbarungen über eine grundwasserschonende Bewirtschaftung. Auf ca. 100.000 Hektar werden mit den Landwirten solche Freiwilligen Vereinbarungen getroffen.

Wichtiger als diese eher statistischen Betrachtungen zur erfolgreichen Entwicklung des Kooperationsmodells ist allerdings die Frage, welche Ergebnisse beim Abbau der Stickstoff-Überschüsse aus der landwirtschaftlichen Düngung und bei der messbaren Verbesserung der Grundwasserqualität zu verzeichnen sind.

Nun lassen sich chemisch/analytisch messbare Erfolgskriterien beim Grundwasserschutz vielfach aber nicht so einfach festlegen. Dies hängt damit zusammen, dass in Niedersachsen vielfach sehr altes Grundwasser gefördert wird und die Auswirkungen der Maßnahmen, die wir heute gemeinsam mit der Landwirtschaft durchführen, oft erst Jahre später messbar werden. Oft bestehen auch andere, nicht landwirtschaftliche Belastungspotentiale für das Grundwasser und die Maßnahmen zur Rückführung der diffusen Belastung aus der Landwirtschaft werden dadurch überlagert, so dass die Erfolge nicht immer so eindeutig ausfallen, wie erhofft. Dennoch zeigen aber auch die Messwerte im Rohwasser verschiedener Brunnen bereits deutlich die Wirksamkeit der eingeleiteten Maßnahmen: Beeindruckend sind insbesondere die Erfolge, die in mehreren Wasserschutzgebieten des Oldenburgisch Ostfriesischen Wasserverbandes erzielt werden. In den Wasserschutzgebieten Holdorf und Thülsfelde konnten die Nitratgehalte in den den Brunnen vorgelagerten Messstellen in den vergangenen Jahren um mehr als die Hälfte abgesenkt werden, so dass dort jetzt der Grenzwert der Trinkwasserverordnung des Bundses unterschritten wird. Diese und weitere Erfolge zeigen die nachfolgenden Schaubilder:

1.Beispiel:

Wie schnell und deutlich die Stickstoff-Überschüsse pro Durchschnitts-Hektar eines Betriebes reduziert werden können, zeigen Beispiele aus Braunschweig und dem Weser-Bergland.

Durch Einsatz von Gülleausbringungstechnik, gezielte Beratung und entsprechende Fruchtfolgevereinbarungen konnten die Stickstoff-Überschüsse innerhalb von zwei bzw. drei Jahren um 66 Prozent bzw. 33 Prozent gesenkt werden!

2. Beispiel:

Im Boden wird eine Reduktion der Stickstoffgehalte im Spätherbst (Herbst-Nmin-Werte) zu Beginn der winterlichen Grundwasserneubildungsperiode angestrebt, da diese über Winter leicht ausgewaschen und als Nitrat in das Grundwasser gelangen können. Die gewünschte Nmin-Reduzierung gelingt besonders gut durch herbstliche Begrünungsmaßnahmen. So können z.B. Zwischenfrüchte, die nach der Ernte der Hauptfrucht noch eine hohe Stickstoffmenge binden, eine besonders große Wirkung entfalten, wie ein Beispiel aus dem Raum Osterholz-Scharmbeck zeigt.

Durch aktive Herbstbegrünung kann der durchschnittliche Reststickstoffgehalt im Herbst von 92 kg auf 44 kg Stickstoff je ha reduziert werden (entspricht 53 %)!

3. Beispiel:

Das nachfolgende Beispiel zeigt den großen Erfolg der Umwandlung von Acker zu Grünland für das 50 ha große Extensivierungsgebiet Spelsmoor im WSG Liebenau II. Die Extensivierung wurde 1997 durch eine Aushagerungsphase mit Mahdnutzung bei zugleich geringfügiger Stickstoff-Düngung eingeleitet. Tiefbohrungen ergaben nach vier Jahren auf allen sechs beprobten Schlägen eine sehr hohe Minderung der Nitratkonzentration im Sickerwasser.

Durch die Umwandlung von Acker in Grünland ist eine bis zu 90 prozentige Reduzierung der Nitrat-Sickerwasserkonzentration nach vier Jahren nachgewiesen!

4. Beispiel:

Das nachfolgende Beispiel zeigt eindrücklich die positive Entwicklung der Grundwassergüte infolge von Grundwasserschutz-Maßnahmen im WSG Thülsfelde. Natürlich sind in diesem Falle vor allem Maßnahmen mit hoher Eingriffsintensität die Grundlage des Erfolges - wie Flächenzukauf mit Aufforstung oder Rückverpachtung an die Landwirte unter strengen Nutzungsauflagen, z.B. zur extensiven Grünlandnutzung.

Durch eine hohe Eingriffsintensität konnte innerhalb von fast 10 Jahren die durchschnittliche Nitratkonzentration in den flach verfilterten Grundwasser-Messstellen von 110 mg NO3 auf 50 mg NO3 reduziert werden (55 % Senkung)!

Ein weiteres Erfolgskriterium beim Grundwasserschutz liegt in der Ausweitung des ökologischen Landbaus. Obwohl der Öko-Landbau mit einem Anteil an der Landwirtschaftsfläche insgesamt von rd. 4 Prozent in Deutschland und von rd. 2 Prozent in Niedersachsen gesamtwirtschaftlich bisher immer noch eine verhältnismäßig geringe Rolle spielt, so hat er doch für den Grundwasserschutz eine ganz besondere Bedeutung. Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel, Verzicht auf Mineraldünger - das sind bekanntlich die entscheidenden Faktoren. Die Förderung des Öko-Landbaus mit Landesmitteln ist deshalb im Interesse des Trinkwasserschutzes besonders wünschenswert. Allerdings liegt es nicht in unserer Absicht, den Öko-Landbau als einziges Instrument zum Trinkwasserschutz einzubinden. Auch der konventionelle Landbau kann mit grundwasserschutzorientierten Auflagen zur Verbesserung der Gewässergüte beitragen. Zutreffend ist aber auch, dass sich die unter den Ackerflächen häufig messbaren Nitratkonzentrationen von bis zu 100 mg/l durch kaum eine andere Maßnahme so schnell absenken lassen, wie durch die Umstellung auf den Öko-Landbau. In einzelnen Gebieten war schon nach drei Jahren eine Absenkung auf rd. 20 mg/l Nitrat feststellbar.

Besonders Erfolg versprechend scheint die gemeinsam aus Landes- und EU-Fördermitteln begonnene Projektförderung des Öko-Landbaus, bei der der Öko-Landbau erstmals als Teil der Zusatzberatung Wasserschutz in ganzen Regionen eingesetzt wird. Allein seit 1999 haben sich rd. 50 Wasserversorgungsunternehmen in den Bezirken Weser-Ems und Hannover diesen Projekten angeschlossen. Ca. 70 landwirtschaftliche Betriebe mit 2.500 ha haben auf ökologischen Landbau umgestellt. Damit sind wir auch der von der Landesregierung angestrebten Ausweitung des Öko-Landbaus auf einen Anteil von 10 Prozent der Landwirtschaftsfläche deutlich näher gekommen. Erreicht werden kann dieses Ziel allerdings nur, wenn auch Fortschritte bei der Vermarktung gelingen. Daher wurde jetzt für eines der Projekte mit der EDEKA Nord GmbH ein besonders kompetenter Marktpartner integriert. Dabei leistet EDEKA als Marktführer bei Biofleisch mit dem "Gutfleisch Bio Programm" einen besonderen Beitrag zur Verbesserung der Vermarktungssituation.

Abschließend soll der Kooperationsgedanke noch einmal vor einem anderen Hintergrund beleuchtet werden, nämlich dem Wandel in der Agrar- und Umweltpolitik, der in letzter Zeit, insbesondere auch bedingt durch BSE- und Nitrofenskandale, eine besondere Dynamik erlangt hat. Dazu nur zwei Hinweise:

Im Zuge der Halbzeitbewertung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) wird durch EU-Agrarkommissar Fischler in einer Mitteilung an das Europäische Parlament zur Weiterentwicklung der EU-Agrarpolitik vom 10.07.02 festgestellt, dass der Stützung der landwirtschaftlichen Einkommen zukünftig mehr Gegenleistungen gegenüberstehen müssen und zwar in Form von sicheren Lebensmitteln, einer intakten Umwelt, der Einhaltung von Tierschutzauflagen und der Landschaftspflege. Zukünftig sollen mit den Cross-Compliance-Bestimmungen neue Mindestanforderungen an eine nachhaltige Landwirtschaft, als Voraussetzung für weitere Direktzahlungen an die Landwirte, in die Praxis umgesetzt werden.

Neue umweltpolitische Anforderungen an die Landwirtschaft gehen auch von der EG-Wasserrahmenrichtlinie aus, die im Oktober 2000 vom Europäischen Parlament verabschiedet wurde. In der Präambel zur Wasserrahmenrichtlinie heißt es: "Wasser ist keine übliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das geschützt, verteidigt und entsprechend behandelt werden muss". Mit der Wasserrahmenrichtlinie verpflichten sich die Mitgliedsstaaten der EU, innerhalb eines festgelegten Zeitraumes einen definierten "guten Zustand" der Oberflächengewässer und des Grundwassers zu erreichen. Dieser Anspruch gilt nicht nur für die Trinkwassergewinungsgebiete, sondern für alle Gewässer mit ihren flächendeckenden Einzugsgebieten. Die Ziele müssen bis zum Jahr 2015 erreicht sein.